Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen Franken erreichen, zeigen sich die Sehenswürdigkeiten der Region von ihrer schönsten Seite. Blühende Gärten, historische Gemäuer und weitläufige Parkanlagen laden dazu ein, die Vielfalt der fränkischen Kulturlandschaft zu entdecken. Wir haben unsere Community gefragt, welche Sehenswürdigkeiten in Franken im Frühling besonders sehenswert sind.
Die Rückmeldungen waren vielfältig und reichten von prachtvollen Residenzen über barocke Parkanlagen bis hin zu bedeutenden Wallfahrtsorten und den typisch fränkischen Bierkellern. Aus den zahlreichen Empfehlungen haben wir eine Liste der beliebtesten Ziele zusammengestellt. Auch zu den schönsten Parks in Franken und den fünf schönsten Frühlingswanderungen in der Region haben wir bereits Artikel verfasst.
Erlanger Schlossgarten mit Orangerie
Der Erlanger Schlossgarten in der mittelfränkischen Stadt Erlangen gilt als eine der frühesten barocken Gartenanlagen Frankens. Die rund 7,5 Hektar große Parkanlage erstreckt sich hinter dem markgräflichen Schloss und beeindruckt mit symmetrischen Alleen, Brunnen und gepflegten Blumenbeeten. Das markanteste Bauwerk im Garten ist die Orangerie, die zwischen 1704 und 1706 erbaut wurde und heute das Institut für Kunstgeschichte der Friedrich-Alexander-Universität beherbergt.
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Im Frühling verwandeln sich die Beete in ein Blütenmeer, das Spaziergänger und Erholungssuchende anzieht. Der Schlossgarten ist von Mai bis September täglich bis 21 Uhr geöffnet und liegt mitten im Herzen der Erlanger Innenstadt. Im Juni bildet das traditionelle Schlossgartenfest der Universität einen der Höhepunkte des Jahres in der Parkanlage.
Bamberger Altstadt und Hain
Die Bamberger Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet im Frühling ein besonders reizvolles Bild. Von der Gärtnerstadt mit ihren historischen Anbauflächen über die Inselstadt mit Klein-Venedig bis zur Bergstadt mit dem Dom erstreckt sich ein einzigartiges Stadtensemble. Ergänzt wird das Panorama durch die Altenburg, die auf dem höchsten der sieben Bamberger Hügel thront und einen weiten Blick über die Stadt und das Umland bietet.
Der Hain, Bambergs großer Bürgerpark an der Regnitz, lockt mit altem Baumbestand, weiten Wiesen und blühenden Beeten. Im Frühling zeigt sich die Parkanlage von ihrer schönsten Seite und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen entlang des Flusses ein. Altstadt und Hain sind ganzjährig frei zugänglich und lassen sich gut zu einem Tagesausflug verbinden.
Kaiserburg Nürnberg
Die Kaiserburg thront hoch über der Altstadt des mittelfränkischen Nürnbergs und ist das Wahrzeichen der Stadt. Die ausgedehnte Burganlage zählt zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters in Europa und beherbergt die Ausstellung "Kaiser – Reich – Stadt" mit einem Rundgang durch die historischen Räume. Neben dem Palas mit der romanischen Doppelkapelle können der 47 Meter tiefe Brunnen und der Sinwellturm besichtigt werden.
Im Frühling laden der Burggarten und der Maria-Sibylla-Merian-Garten zum Verweilen ein. Von den Aussichtspunkten der Burg bietet sich ein eindrucksvoller Blick über die Dächer der Nürnberger Altstadt. Die Kaiserburg ist von April bis September täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, der Burggarten ist bei gutem Wetter bis zum Einbruch der Dunkelheit frei zugänglich.
Basilika Vierzehnheiligen und Kloster Banz
Im oberen Maintal bei Bad Staffelstein im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels stehen sich zwei barocke Meisterwerke gegenüber: die Basilika Vierzehnheiligen und das Kloster Banz. Die nach Plänen von Balthasar Neumann errichtete Wallfahrtsbasilika ist den vierzehn Nothelfern geweiht und zählt mit rund einer halben Million Besuchern jährlich zu den bedeutendsten Barock-Rokoko-Bauten Bayerns. Auf der gegenüberliegenden Mainseite erhebt sich das ehemalige Benediktinerkloster Banz, das von Leonhard und Johann Dientzenhofer erbaut wurde und heute als Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung dient.
Im Frühling lohnt sich die Kombination aus Kirchenbesuch und einer Wanderung auf den nahen Staffelberg, wenn die Wiesen im Maintal in voller Blüte stehen. Das Hochplateau des Staffelbergs bietet einen weiten Blick über das gesamte Obermainland. Die Basilika ist im Sommer täglich ab 6.30 Uhr geöffnet, das Museum im Kloster Banz kann von März bis Oktober besucht werden.
Fränkische Bierkeller
Kaum etwas steht so sehr für den fränkischen Frühling wie der Start der Bierkellersaison. Über ganz Franken verteilt laden ab April zahlreiche Bierkeller unter schattigen Kastanien und Linden zum Verweilen ein. Ob der Pretzfelder Keller im Landkreis Forchheim, die Keller rund um Bamberg oder die vielen kleinen Brauereikeller in der Fränkischen Schweiz - die Bierkeller gehören zum fränkischen Frühling wie die Kirschblüte zur Fränkischen Schweiz.
Die Bierkellersaison reicht meist von April bis Oktober, doch manche öffnen auch im Winter ihre Pforten. Eine Leser-Umfrage zeigt indes die aktuell beliebtesten fränkischen Bierkeller. Eine weitere Umfrage zeigt, auf welchen fränkischen Bierkellern unsere Leser besonders gerne essen gehen.
Eremitage Bayreuth
Die Eremitage in der kreisfreien Stadt Bayreuth in Oberfranken ist eine historische Parkanlage, die 1715 als höfische Einsiedelei gegründet wurde. Markgräfin Wilhelmine ließ das Alte Schloss ab 1735 zu einer spätbarocken Sommerresidenz ausbauen und erweiterte die Gartenanlagen um Grotten, Wasserspiele und die prachtvolle Orangerie mit dem Sonnentempel. Unter den Gartenanlagen des 18. Jahrhunderts nimmt die Eremitage eine Sonderstellung ein.
Der weitläufige Hofgarten ist ganzjährig frei zugänglich und zeigt sich im Frühling mit frischem Grün und blühenden Beeten von seiner schönsten Seite. Das Alte Schloss kann von April bis September im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Im Orangerie-Schlosscafé lässt sich der Besuch bei Kaffee und Kuchen in historischer Kulisse abrunden.
Würzburger Residenz mit Hofgarten
Die Würzburger Residenz in der unterfränkischen Stadt Würzburg ist ebenso wie Bamberg UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den bedeutendsten Barockschlössern Europas. Das nach Plänen von Balthasar Neumann errichtete Schloss beeindruckt mit dem größten zusammenhängenden Deckenfresko der Welt von Giovanni Battista Tiepolo im Treppenhaus. Der Hofgarten mit seinen kunstvoll geschmiedeten Rokoko-Gittern ist im Frühling ein besonderer Anziehungspunkt.
Vor allem zur Zeit der Kirschblüte verwandelt sich die Anlage in ein rosa-weißes Blütenmeer und zieht Besucher aus der gesamten Region an. Die Residenz ist von April bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, der Hofgarten ist täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit frei zugänglich. Das Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und in jahrzehntelanger Arbeit originalgetreu wiederhergestellt.
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