Mitten in Heroldsbach in der Pfarrer-Gailer-Straße ist am Donnerstagabend eine frei stehende Scheune in Brand geraten. "Bereits bei der Anfahrt hat der Einsatzleiter der Feuerwehr die Scheune in Vollbrand gemeldet", berichtet Florian Burkhardt, der Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands Forchheim.

Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte um 17.43 Uhr. Die Feuerwehren Heroldsbach/Thurn sowie Forchheim, Hausen, Wimmelbach und Oesdorf waren vor Ort im Einsatz. Zusätzlich wurden die Kreisbrandinspektion und die Katastrophenschutzbehörde des Landratsamtes alarmiert. Auch ein Polizeihubschrauber flog über den Brandort.


Feuerwehr konnte Brand unter Kontrolle bringen

Die Einsatzkräfte sind am Busbahnhof in Bereitstellung gegangen und die Feuerwehren Heroldsbach, Hausen und Forchheim hatten direkt mit der Brandbekämpfung an der Einsatzstelle begonnen. "Das Feuer war relativ schnell unter Kontrolle", so Burkhardt.

Wie Jürgen Stadter, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken sagt, gebe es nach ersten Meldungen keine Verletzten. Da die Scheune frei stehend ist, so der Polizeisprecher, bestand auch keine Gefahr, dass die Flammen auf ein Nachbargebäude übergreifen könnten.


Brand in Heroldsbach: Ursache und Schadenshöhe noch unbekannt

Durch den Vollbrand der Scheune kam es aber zu einer starken Rauchentwicklung. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe wollte Polizeipressesprecher Jürgen Stadter sich zunächst nicht äußern. "Das wäre aktuell noch zu früh", so Stadter.

Für die Löscharbeiten hatte die Feuerwehr mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Die Feuerwehr Forchheim war mit der Drehleiter vor Ort um das Feuer mit einem Wenderohr von oben abzulöschen.


Feuerbekämpfung von allen Seiten

"Dadurch dass es ein frei stehende Scheune ist, hatten wir die Möglichkeit, von allen Seiten anzugreifen", erläutert Burkhardt. Herunterfallende Dachziegel stellten allerdings eine mögliche Gefahr für die Einsatzkräfte dar. Wegen dieses "Trümmerschattens" war die anliegende Straße neben der Scheune auch für die Feuerwehrleute tabu.

Deswegen versuchten die Einsatzkräfte von den Gebäudeecken aus und von oben zu löschen. Die Feuerwehr konnte zusätzlich zu den Hydranten eine Schlauchleitung aus einem anliegendem Bach zum Brandort verlegen um die Löschwasser-Versorgung sicher zu stellen.