Bürgermeister Paul Steins teilte dem Gemeinderat mit, dass es beim neuen Baugebiet "Am Mühlweiher II" kleine Fortschritte gebe: Die Eigner der Grundstücke hätten die Erlaubnis erteilt, die Äcker umzupflügen, um so die Arbeiten für das Denkmalschutzgutachten in Gang zu bringen, das vom Landratsamt verlangt werde. Danach können endlich die Einwände gegen die geplante Bebauung von Seiten betroffener Behörden oder Privatpersonen im Gemeinderat behandelt und anschließend in der Verwaltung zur Einsicht für die Öffentlichkeit ausgelegt werden.

Des Weiteren erläuterte der Bürgermeister, wie es mit der Sanierung der Schulturnhalle weitergehen soll.Nach dem Urteil der Fachleute vom Architekturbüro Siewertsen & Sammet (Baiersdorf) gebe es aber weiter dringenden Sanierungsbedarf: Die Unterdecken in den Fluren samt Beleuchtung müssen erneuert werden, ebenso alle Innentüren. An der Südseite sind die Fenster mit Sonnenschutz zu versehen, die Dachdämmung unter der Photovoltaikanlage ist unzureichend, vor allem aber die Flachdächer der Turnhalle weisen gefährliche Schäden auf - hier vor allem müsse eingegriffen werden. Die geschätzten Kosten liegen bei rund 290 000 Euro.

Dafür wolle man, so Bürgermeister Steins, das von der Regierung neu aufgelegte Kommunalinvestitionsprogramm für die Schulinfrastruktur in finanzschwachen Gemeinden (KIP-S) nutzen, das für bewilligte Projekte 90 Prozent Förderung vorsehe. Der Antrag muss bis 27. April bei der Regierung von Oberfranken eingereicht werden. Falls die Gemeinde berücksichtigt wird, könnten die Arbeiten im ersten Halbjahr 2019 ausgeführt und fertig gestellt werden.