Die Buchhandlung Streit ist direkt neben dem Rathaus auf knapp 150 Quadratmetern beheimatet.
Aufgrund von langjährigen gesundheitlichen Problemen konnte die Inhaberin der Buchhandlung, Josephine Streit, diese seit Dezember 2017 nicht mehr führen. Dies übernahm für sie übergangsmäßig ihr Bruder Franz Streit, zusammen mit seiner Frau und den vier Teilzeitmitarbeiterinnen.

Nachdem Osiander mit der Übernahme der Hübscher-Buchhandlungen unter anderem in Bamberg und Fürth in der Nähe mit Buchhandlungen vertreten ist, wiederholten die Geschwister Streit ihren Versuch von vor fünf Jahren, Osiander zum Kauf der Buchhandlung zu gewinnen.

Die Buchhandlung Streit befindet sich seit 1864 am Rathausplatz in Forchheim. Das kleine Ladengeschäft war und ist fester Bestandteil des Forchheimer Kulturlebens.

Zwischen Franz Streit und Christian Riethmüller, Inhaber und Geschäftsführer von Osiander, stimmte laut gemeinsamer Pressemitteilung von Anfang an die Chemie. Bereits beim ersten Treffen wurde die Übernahme per Handschlag besiegelt. Die Buchhandlung wird am 1. September übergeben. Morgens findet eine Inventur statt, um 10 Uhr öffnet die Buchhandlung bereits wieder.

Zunächst soll vor allem in das Sortiment investiert werden, hier ist es Ziel, das Buchangebot zu aktualisieren und zu ergänzen. Gleichzeitig soll im Laufe der Zeit auch in eine komplett neue Einrichtung investiert werden, hier sei man noch in den Planungen.

In Forchheim gibt es eine Weltbild-Filiale sowie drei weitere kleinere Buchhandlungen. "Für eine Stadt mit 32.000 Einwohnern, vielen und hochwertigen Arbeitsplätzen und den vielen Touristen ist Forchheim buchhandelstechnisch sicherlich nicht ausreichend bestückt", sagt Christian Riethmüller.

Seit drei Jahren ist Osiander Partner in der Tolino-Allianz und verkauft den Tolino-E-Reader.