Das erste, woran sich Toni Eckert erinnert, ist die glühende Hitze an einem Herbsttag. Die Rede ist von dem ersten Fränksiche-Schweiz-Marathon im Jahr 2000. "Es war neu, die Leute kannten es nicht. Ein Riesenspektakel", erinnert sich Organisationsleiter Toni Eckert, der Jahr für Jahr den Fränkische-Schweiz-Marathon organisiert. "Damals war der Organisationsstand noch anders. Jedes Jahr wird es moderner. Mit dem Stand von vor zwölf Jahren, bräuchten wir keinen Marathon machen", erklärt Eckert.
Das Internetportal "marathon4you" hat erneut nach dem beliebtesten Marathons in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt. Rund 12 000 Leser des beliebten Portals beteiligten sich an der Abstimmung, die zum wiederholten Male die großen Massenläufe an die Spitze brachte, aber auch den Fränkische-Schweiz- Marathon ein Stückchen weiter nach vorne in der Beliebtheitsskala, heißt es in einer Pressemittelung.
Zur Nummer eins wählten die Leser den Berlin-Marathon (40 000 Teilnehmer) und zur Nummer zwei den Frankfurt-Marathon mit 15 000 Teilnehmern. Zum ersten Mal belegte der Rennsteiglauf (15 000 Teilnehmer in allen Disziplinen), der heuer zum 40. Mal veranstaltet wird, den dritten Platz. Der Fränkische-Schweiz-Marathon (2000 Teilnehmer), seit zwölf Jahren vom Landratsamt Forchheim maßgeblich organisiert, arbeitet sich kontinuierlich nach vorne und belegte dieses mal Rang 48 in der bundesdeutschen Wertung der "Top 100". "Das ist einfach Nachvollziehbar. Es wollen nun mal mehr Marathonläufer in Berlin als in Ebermannstadt laufen", weiß Eckert.
In den Großstädten sei auch die Betrachtungsweise eine ganz andere, sagt Eckert. "Der Marathon hat dort andere Voraussetzungen.Die Medienpräsenz ist dort viel größer". Damit verbesserte er sich um vier Plätze. In der Bayernwertung gelang sogar der Sprung in die Spitze auf Platz vier (Platz fünf im Vorjahr), nach dem Marathon in München, in Würzburg und dem Allgäuer Panoramamarathon; aber noch vor dem Regensburger (Platz 13) und dem Metropolregionsmarathon (Rang sechs).
"Wir veranstalten einen Landschaftsmarathon. Nicht zu vergleichen mit einem Großstadtmarathon wie Berlin oder Frankfurt", sagt Eckert. Ein guter Achtungserfolg, der auf eine rege Beteiligung bei der 13. Auflage am ersten Wochenende im September schließen lässt. Dies ist "die beste Kombination der letzten Jahre", meint Lauftherapeut Michael Chipura, der das Ranking seit Jahren verfolgt. Und auch Toni Eckert freute sich über das Abstimmungsergebnis. Sein Kommentar: "Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, trotzdem sind wir kontinuierlich um Verbesserungen bemüht."

Vier Plätze gewonnen


Im Jahr 2010 lag der Fränkische-Schweiz-Marathon noch auf dem 52. Platz der Top 100. In der Bayernwertung stehen sie um einiges besser da. Dort belegte man den fünften Platz beziehungsweise auf Rang fünf in der Bayernwertung. 2009 auf Platz 71; in Bayern Platz 7. 2008 auf Platz 60; in Bayern Platz 7. 2007 auf Platz 55; in Bayern Platz 5; 2006 auf Platz 65. In Bayern Platz 10. 2005 auf Platz 52; in Bayern Platz 6.
Trotz der kontinuierlichen Verbesserung der Platzierungen ist das Teilnehmerfeld der Läufer eher rückläufig. "Das hat einen ganz einfachen Grund: Marathonlauf ist keine Trendsportart mehr", erklärt Eckert.
Beim 13. Marathon der Fränkischen Schweiz gibt es wieder verschiedene Angebotsbereiche an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
Möglich sind Marathonlauf, Team-Marathon 16 und 26 Kilometer, 16 Kilometer-Lauf, Inline-Skating, Handbike/Rennrollstuhl, 1/10 Marathon (4,2 Kilometer), Sparkassen Bambinilauf (500 Meter) Sparkassen Schülerlauf (1000 Meter). Außerdem kommt es zur Deutschen Inline-Skating-Meisterschaft für Blinde und Sehbehinderte und zur Bayerischen Marathon-Meisterschaft im Inline-Speedskating. ft

Termin Sonntag, 2. September

Anmeldung Ab Mitte Februar ist es möglich sich auf der Internetseite http://www.fs-marathon.de online anzumelden