Die Vielfalt des Liedguts erlebten die vielen Zuhörer beim Frühlingskonzert, zu dem der Gesangverein Germania Weingarts ins Sportheim geladen hatte. Zweiter Vorsitzender Werner Schneider führte durch das Programm, das der gemischte Chor Germania Weingarts zusammen mit dem Kinderchor eröffnete. "Ich wollte nie erwachsen sein" (Text und Musik Peter Maffay) stimmten sie unter Leitung von Alexandra Goeß-Schmitt gemeinsam an. "Ich schenk dir einen Regenbogen", sang der Kinderchor, zu dem sich anschließend noch der Kinderchor aus Kunreuth, geleitet von Maria Klaper, gesellte.

"In die blühende Welt", ein Wanderlied von Erich Langer, entführte der Männergesangverein Kunreuth mit Anke Rosbigalle. In eine ganz andere Richtung begab sich der gemischte Chor des Gesangvereins Kersbach. Er richtete seinen Blick mit seiner Dirigentin Regina Freiwald in die Welt hinaus. Sie intonierten Spirituals wie "Well I'm Gonna Sing" oder dem stimmungsvollen "I Sing Holy" in der Bearbeitung von Lorenz Maierhofer. Auffallend dabei war nicht nur der zahlenmäßig große Chor, sondern auch die Art, wie die Sängerinnen und Sänger Ihre Inhalte lebten.

Der gemischte Chor aus Mittelehrenbach besann sich wieder auf traditionelle Volkslieder wie "Die Gedanken sind frei", dirigiert von Alexander Ezhelev. Schließlich stimmten die Weingartser zum Schluss "Ein Lied ist wie ein Traum" von Marc Somaris an. In perfekter Harmonie des Chors wurde es andächtig still im Saal, als die wunderbaren Eigenschaften eines Liedes besungen wurden, das Brücken baut, das durch die Seele geht.

Matthias Kügel bedankte sich für ein "familiäres Frühlingskonzert". Alle mitwirkenden Chöre sind als Patenvereine mit Weingarts verbunden. Freuen durfte sich an diesem Nachmittag auch Marion Pliszewski, Zweite Vorsitzende des Hospizvereins Erlangen. Matthias Kügel überreichte ihr einen Teil des Erlöses des zurückliegenden Adventskonzerts als Spende. Der Rest des Gelds kommt der Jugendarbeit des Chors zugute.