Im Juli 2014 gab es in Heiligenstadt den ersten Bürgerentscheid zum Abstand von Windrädern zur Wohnbebauung. Mehrheitlich haben sich die Bürger für 10H (zehnfache Windrad-Gesamthöhe ist der Abstand) ausgesprochen.

Am 26. November stellen fünf Grundstückseigentümer, 0,15 Prozent der Gemeindebürger, einen Antrag, Windräder auf halbem Abstand zu zulassen. Bis auf die Gemeinderätinnen Gräfin von Stauffenberg und Elisabeth Dicker sind alle CSU-Gemeinderäte und einige andere per namentlicher Abstimmung der Meinung, dass der Bürgerwille ignoriert werden kann, wenn der Chef des Rathauses das so will.

Wer zum Gemeinderat gewählt worden ist, kann die Demokratie mit Füßen treten, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Vor solchen Leuten muss man wirklich Angst haben.

Andreas Lewerenz aus Hohenpölz