Sechs Rettungstaucher der Kreiswasserwacht Forchheim waren zum Üben unter Eis unterwegs. Zu Beginn der Eisübung wurden Löcher als Ein- und Ausstiegsstellen ins etwa zehn Zentimeter dicke Eis gesägt.

Besondere Gefahr für die Taucher unter Eis ist, dass bei Problemen nicht einfach aufgetaucht werden kann, sondern erst zurück zum rettenden Loch gepaddelt werden muss. Außerdem steigt die Belastung, da der Signalmann an Land nicht sieht, wo sein Taucher gerade ist, da die aufsteigenden Blubberblasen nicht erkannt werden. Deshalb muss unter Eis mittels Sprechverbindung Kontakt zu den Tauchern gehalten werden.

Trotz der erhöhten Gefahr und Belastung für den Taucher ist es wichtig, die Abläufe stetig zu wiederholen, um im Einsatzfall mit größtmöglicher Sicherheit zu agieren. Für die sechs Einsatzkräfte hatten die Stadtwerke Ebermannstadt das Freibad Ebsermare zur Verfügung gestellt.

Trotz der eisigen Temperaturen in der letzten Woche trägt das Eis nicht an allen Stellen sicher. Die Wasserwacht appelliert deshalb an alle: die Eisregeln beachten und nur auf offiziell freigegebene Gewässer und Eisflächen gehen.

Auf der Homepage der Wasserwacht Ebermannstadt sind weitere Bilder sowie ein Video der Übung zu finden.

http://wasserwacht-ebermannstadt.de/2021-2