Die Forchheimer Dekanantskantorin Stephanie Spörl dirigierte den Kammerchor Sonorité der evangelisch-lutherischen Pfarrei St. Johannis Forchheim beim Konzert der Kulturpreisträger des Landkreises Forchheim in der Basilika. Das Konzert der Kulturpreisträger in Gößweinstein ist inzwischen fester Bestandteil der Basilika-Konzerte.

Wohl aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse kamen zu diesem hochkarätigen Adventskonzert nicht ganz so viele Besucher wie sonst. Darunter jedoch Landrat Hermann Ulm (CSU), sein Vorgänger Reinhardt Glauber (FW) und dessen Sohn und Landtagsabgeordneter Thorsten Glauber (FW).

Mitwirkende waren neben dem Kammerchor Sonorité das Blechbläserensemble Hundshaupten unter der Leitung von Bernhard Jörg und der Regionalkantor Georg Schäffner, der ebenfalls zu den Kulturpreisträgern zählt.

Begrüßt wurden die Konzertbesucher mit Gedanken zum Advent in der etwas kühlen Kirche von Franziskanerpater Aurelian Ziaja. Den Auftakt des Konzerts bildete ein Orgelstück von Valentin Rathgeber (1682 bis 1750). "Tröstet, tröstet, spricht der Herr" und "Macht hoch die Tür" waren anschließend zwei Lieder, teilweise unter der Bearbeitung von Stephanie Spörl, des stimmgewaltigen Forchheimer Kammerchors im ersten Konzertteil. Ebenso das Lied "Ich steh an deiner Krippen hier" aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750), bis die Hundshauptener Blechbläser in Klangvollendung das "Ave Maria, gratia plena" nach der Bearbeitung von Arno Herrmann anstimmten.

Dass der Gößweinsteiner Organist Georg Schäffner zu den Besten seines Fachs zählt, bewies er an der einzigartigen Basilikaorgel mit Werken aus der "Suite Gothique" des Komponisten Leon Boellmann (1861 bis 1897). "Ach bittrer Winter" von Wolfram Buchenberg passte ebenso zu dem verschneiten Nachmittag. Draußen wurde es schon langsam dunkel, als das Lied "Abend wird es wieder" von den Forchheimer Sängern erklang. Den Konzertabschluss bildete die Suite aus Bachs Weihnachtsoratorium durch das Blechbläserensemble Hundshaupten.