Forchheim
Walberla

Fränkische Schweiz: Bergwacht beklagt zunehmende "Wildscheißerei"

Die Bergwacht Forchheim beklagt einen Anstieg der "Wildscheißerei" in der Fränkischen Schweiz. Rund um das Walberla finden die Arbeiter immer häufiger Fäkalien.
Problem in Fränkischer Schweiz: Die Bergwacht Forchheim beklagt zunehmende "Wildscheißerei". Bergwacht Forchheim

"Wildscheißerei" am Walberla: Die Bergwacht Forchheim ist über menschliche Fäkalien in der Natur sauer. In der Fränkischen Schweiz treten Arbeiterinnen immer wieder auf die Hinterlassenschaften. Das berichtet die Bergwacht.

Rund um die Ehrenbürg (Walberla) und auch im Rest der Fränkischen Schweiz finden die Arbeiter neben Müll auch immer häufiger Fäkalien. 

"Wildscheißerei" bedroht ökologische Vielfalt in Fränkischer Schweiz

Weil der Boden dort nährstoffarm ist, gilt er als Lebensraum für viele einzigartige Pflanzen. Zusätzlich treten Menschen in die Extremente, die Fäkalien gelangen ins Grundwasser oder Tiere fressen die Hinterlassenschaften. Das führt "punktuell zu erhöhtem Nährstoffeintrag und kann damit ein Problem für die ökologische Vielfalt an diesem besonderen Ort werden", erklärt die Bergwacht.

"Da, wo wir herkommen, wurden wir erzogen, fremdes Eigentum und die Natur zu respektieren. [...] Wir haben gelernt, dass Toiletten mit 00 oder WC markiert sind und nicht mit einem roten Kreuz", erläutert die Bergwacht. Taschentücher, die vor Ort hinterlassen werden, bräuchten bis zu fünf Jahre, bis sie sich zersetzen. Selbst der Regen spüle die Fäkal-Bakterien nicht ohne weiteres weg. 

Lesen Sie auch: