Schon von weitem waren die Klänge des Spielmannszuges von Jahn Forchheim auf dem Roppelt's Keller in Stiebarlimbach zu hören. Mit einer über 50-köpfigen Besetzung gaben die Jahnler mit ihrem Dirigenten Josef Maderer ein mehrstündiges Kellerkonzert. Damit bedankten sich die Musiker für die Gastfreundschaft der Familie Roppelt, die für das Pfingstzeltlager des Nachwuchses des Spielmannszuges ihre Wiese samt sanitären Einrichtungen kostenlos zur Verfügung stellte.

"Wir sind jetzt schon im 37. Jahr zum Zelten da und gehören schon fast zur Familie", so die beiden verantwortlichen Jugendbeauftragten Fabian Mohr und Dominik Trautner. Für die Kinder aus der Nachwuchsabteilung hatten sie während des fünftägigen Aufenthalts ein abwechslungsreiches Programm mit dem Besuch eines Klettergartens, einem Karaoke-Abend, Fußballgolf und auch einen Familientag mit abendlichem Singen und Musizieren am Lagerfeuer zusammengestellt.

Zum Abschluss des Zeltlagers ist es dann Tradition, dass es ein Dankkonzert am Keller mit voller Spielmannszug- und Blasmusikbesetzung gibt. Viele der Roppelt-Gäste wissen das und haben sich den Fronleichnamstag schon dick in ihrem "Kellerkalender" markiert. Denn der Auftritt der über 50-köpfigen Musikertruppe mit ihren Fanfaren, Flöten, Lyra, Klarinetten, Hörnern und sogar einem Dudelsack ist immer ein musikalischer Leckerbissen. Sie kommen aufgrund ihrer Klangfülle ganz ohne technische Hilfsmittel aus.


Ein Fass Bier im Rücken

Ganz besonders anstrengend scheint der Auftritt für die fünf Fanfarenbläsergewesen zu sein, denn gleich in ihrem Rücken war zur Stärkung ein frisches Fass Bier aufgebockt.

"Wir freuen uns jedes Jahr auf den Besuch des Spielmannszuges und unterstützen ihre Jugendarbeit beim Zeltlager sehr gern", so der Brauereichef Franz Roppelt.