150 Maß schenkten Braumeister Fritz Hebendanz und Franz Stumpf aus. Bierkönigin Stefanie Erlwein, Johanna Stumpf und weitere Helfer reichten den Gerstensaft an die durstigen Kehlen weiter. Mit Volkstänzen stimmten die Heimat- und Trachtenvereine aus Forchheim und Umgebung auf der Bühne vor dem Rathaus das Publikum auf das 172. Annafest ein, das Bürgermeister Franz Streit in seiner Begrüßungsrede auf dem Rathausplatz als "Erfolgsstory" bezeichnete.

Besonders dankte Streit den Schützenvereinen, die auf eine 600-jährige Tradition zurück blicken könnten und mit der Verlegung des Festschießens vom Schießanger auf die Keller maßgeblich zur Entstehung dieses Traditionsfestes beigetragen hätten. Die Entstehung des Annafestes wertete Streit als Lichtblick in einer dunklen Zeit.

Angeführt wurde der Festzug hinauf auf die Keller einmal mehr von der Blaskapelle Buckenhofen und dem Spielmannszug Jahn Forchheim. "Das Annafest und die Blasmusik gehören einfach zusammen" bekräftigte Streit. "Das wissen wir spätestens seit dem in Forchheim geborenen Militär-Kapellmeister Carl Carl." Dessen Mussinan-Marsch dirigierte Oberbürgermeister Franz Stumpf nach dem Bieranstich auf dem Schlößla-Keller. Erleichtert zeigte sich Stumpf, dass Petrus ein Einsehen gehabt hatte und pünktlich zur offiziellen Eröffnung des Annafestes wieder die Sonne schien.