In Forchheim ist ein Mann in der Nacht von Freitag (26. Juni 2026) auf Samstag (27. Juni) bei einer mutmaßlichen Messerattacke schwer verletzt worden. Unter Tatverdacht steht laut der Polizei eine junge Frau, die sich inzwischen in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt befindet.
Nach bisherigem Ermittlungsstand soll das Opfer, ein 55-jähriger albanischer Staatsangehöriger, die mutmaßliche Täterin, eine 23-jährige Ukrainerin, am späten Freitagabend in seine Forchheimer Wohnung eingeladen haben. Dort soll die Situation schließlich eskaliert sein.
23-Jährige soll Mann in Forchheim niedergestochen haben
Im Verlauf der Nacht soll die ebenfalls in Forchheim wohnhafte Frau Bargeld in zweistelliger Höhe, das in der Wohnung des Mannes lag, an sich genommen haben. Nachdem sich der 55-Jährige damit nicht einverstanden zeigte, soll die 23-Jährige ein Messer ergriffen und ihm damit mindestens einmal in den Rücken gestochen haben, ehe dieser sich wehren konnte. Im Anschluss verließ die Tatverdächtige die Wohnung, Passanten verständigten den Notruf.
Der schwer verletzte 55-Jährige kam sofort in ein Klinikum und befindet sich außer Lebensgefahr. Beamte der Polizei Forchheim nahmen die leicht verletzte 23-Jährige in unmittelbarer Nähe des Tatorts vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen wurden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bamberg von der Kriminalpolizei Bamberg übernommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde die Frau am Sonntag der zuständigen Ermittlungsrichterin vorgeführt, die einen Untersuchungshaftbefehl gegen die 23-Jährige wegen des Verdachts des besonders schweren räuberischen Diebstahls und der gefährlichen Körperverletzung erließ.