Bei einem Brand in einem griechischen Lokal in Forchheim am Feiertag Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 14. Mai 2026, ist ein Mensch so schwer verletzt worden, dass er in Lebensgefahr schwebt. Das teilt die Polizei Forchheim am Freitag (15. Mai 2026) mit. Zwei Menschen seien zudem leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei.

Das Feuer ging demnach von einer Fritteuse in der Küche des Lokals in der Wiesentstraße aus. Ein 53 Jahre alte Mitarbeiter habe versucht, den Brand zu löschen. Dabei zog er sich den Angaben zufolge schwerste Brandverletzungen zu und musste mit dem Hubschrauber in ein Klinikum geflogen werden. Eine weitere 45-jährige Mitarbeiterin und eine 71-jährige Anwohnerin zogen sich eine Rauchgasvergiftung zu. Sie wurden leicht verletzt in ein Klinikum gebracht.

Brand in Forchheim: Lokal war geschlossen

Das Lokal war zum Zeitpunkt des Brandes geschlossen, es waren laut den Angaben des Polizeisprechers keine Gäste vor Ort. Nach anfänglich potenziell lebensbedrohlichen Verletzungen sei der 53-Jährige nach medizinischer Behandlung nicht mehr in Lebensgefahr. Der Schaden liegt den Angaben zufolge bei 30.000 Euro.

Verpuffungen im Innenbereich von Gebäuden haben meist schwerwiegende Folgen: Erst im April war in einer Autolackiererei in Fürth ein Feuer nach einer Verpuffung ausgebrochen. Ein 30-jähriger Mitarbeiter wurde verletzt, Anwohner sollten während der Löscharbeiten ihre Fenster geschlossen halten. Am Ostersonntag erlitt ein Senior bei einer Verpuffung in einem Wohnhaus in Knetzgau (Kreis Haßberge) so schwere Verletzungen, dass er ihnen später im Krankenhaus erlag. Nachbarn hatten am Morgen eine Explosion, aufsteigenden Rauch und beschädigte Fenster an dem Gebäude gemeldet.