Bei einem britischen Gespann auf der A3 passte so manches nicht. Am Sonntagnachmittag zog die Erlanger Verkehrspolizei ein verkehrsunsicheres Wohnwagengespann aus dem Verkehr. Einer Motorradstreife der Erlanger Verkehrspolizei fiel das britisches Wohnwagengespann zwischen Höchstadt und Erlangen auf - es hatte eine auffällige Schlagseite.

Das schräge Gespann wurde in einen nahe gelegenen Autobahnparkplatz gelotst und kontrolliert. Dort stellte sich die Ursache für die Schräglage heraus. An der rechten Seite des Anhängers fehlte eines der beiden Räder der Tandemachse. Das verbliebene Rad war mit einem 18 Jahre alten Reifen bestückt, der mit der doppelten Last sichtlich überfordert war - spröde und rissig war.

Der Fahrer, ein 29-Jähriger, gab an, er hätte eine Reifenpanne an seinem Transporter gehabt und eins der Anhängerräder genommen. So konnte die Weiterfahrt nicht gestattet werden. Der Betroffene musste über 100 Euro Sicherheitsleistung bezahlen und musste sein Gespann bis Montag stehen lassen, um sich dann um ein Ersatzrad zu kümmern.


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