Die vielen Programmpunkte der Jubiläumsprunksitzung der Adelsdorfer CSU mit jeder Menge Show, Tanz und Comedyeinlagen zeigten, dass die Veranstalter wieder keine Mühen gescheut und ein fantastisches Spektakel auf die Bühne gestellt hatten.

Am Ende der über fünf Stunden dauernden Sitzung überraschte CSU-Ortsvorsitzender Matthias Goß das Moderatorenteam Uta Möller und Hans Mönius mit den ersten Faschingsorden der CSU für ihren unermüdlichen Einsatz.
Pünktlich um 19.07 Uhr startete die Sitzung des Elferrats mit dem Einzug des Hofstaates der SEKU-Narren, an der Spitze das junge Prinzenpaar Franziska I und Jan II. Akrobatische Showtänze, Hip-Hop, der Tanz der Harlekins, ja sogar ein Männerballett rundeten den "bewegten Teil" des Abends ab. Wolfgang Voit ging als 100-jährige rüstige Dame zum Seniorentanztee in Adelsdorf, erzählte von Lisbeth, der 99-jährigen Fahrerin, die den Busführerschein machen will, weil die Polizei ihr riet, doch mit dem Bus und nicht mit dem Auto zu fahren.

Wolfgang Düringer kam als fränkische Wallfahrerin. Sie lästerte über ihre Wallfahrkollegen, erzählte vom Schlauchboot- und vom Schneewittchensyndrom und dass man ab einem gewissen Alter doch Briefwahl machen solle, statt zur Urne zu gehen. Die "No Limits" aus Sassanfahrt sind schon seit zwölf Jahren dabei und sie bekamen für ihren Showtanz "Swat" verdienten Applaus.

Katha Dorsch brachte Oldies singend Bewegung in den Saal. Der Höhepunkt waren wieder die "Tagesthemen" der JU. Die Nachrichtensprecher Mona Lisa Eigenfeld und Nico Kauper griffen gekonnt Themen des letzten Jahrs auf: Das Event "Smoke on the Keller" des Stammtischs "Bewegung 22. März" soll in diesem Jahr wieder stattfinden. Man nehme sich aber ein Beispiel an der Bergkerwa und strebe eine Kooperation mit den Erlanger Kollegen an. Sogar Autoscooter sowie ein Riesenrad ist angedacht. Die Finanzierung, das Sicherheits- sowie des Sauberkeitskonzepts stehen schon.

Bürgermeister Fischkal (FW) habe versprochen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und so sind seit August 2017 neue Mitarbeiter - 340 Hühner - im Dreischichtbetrieb tätig. Die Kirchensanierung und das Ersatzgotteshaus in den "3Kronen", das am Dreikönigstag gut angenommen wurde, war eine der vielen Meldungen.

Zwischen den Aufführungen bat Mönius viele ehemalige Mitwirkende der letzten 20 Jahre auf die Bühne und bedankte sich mit Blumen. Monika und Willi, die Triebfedern der Prunksitzung, Fritz Nendel, Hans Schuh, die "Golden Glamour Glitter Girls", Willi Dennerlöhr und die Höchstadter Fosänachter, die zu den "Geburtshelfern" der Prunksitzung zählten.

Die Aascher Faschingskracher gingen in die Aisch und führten ein Flussballett der anderen Art auf. Jürgen Roppelt aus Wichsenstein kam mit seinen Ministranten als Frankenbeauftragter des Vatikans. Nach der Geschichte vom "Schneebrunser" verwandelte er sich in den Überraschungsgast Andreas Gabalier und rockte über die Bühne.

Pauline und Gabi, "Die Zwaa" aus Neuhaus, strapazierten als Landstreicher die Lachmuskeln der Zuschauer. Sie meckerten über das "Gschiss in Berlin". Eine "Sahara-Koalition" müsse her, was bedeute, dass man alle in die Wüste schicken solle! Ihre Gage wollen sie diesmal für das neue Seniorenheim in Aasch spenden. "Wir sind die ersten, die dann dort einziehen!"

Mit von der Partie waren:
Die Büttenredner Wolfgang Düringer, Wolfgang Voit und Jürgen Roppelt, die "Aascher Faschingskracher", die JU mit den Tagesthemen, Gabi und Pauline - die "Zwaa" aus Neuhaus, die Harlekins und die Hip Hop-Gruppe (Center Stage), die "No Limits" aus Hirschaid, Katha Dorsch mit Stimmungsliedern und die Crazy Ladies von der SpVgg Zeckern mit ihrem Männerballett sowie das Duo "die Aischtaler Knutschbär'n" Stefan Mönius und Alexander Malter