Das derzeit leer stehende Anwesen Bamberger Straße 12 soll bald wieder bewohnt werden. Der Stadtrat ermächtigte in seiner jüngsten Sitzung Bürgermeister Gerald Brehm (JL), die Planung für dieses Haus umzusetzen und dafür Anträge für eine höchstmögliche Förderung zu stellen.

Die Pläne sehen vor, in dem von der Stadt erworbenen Haus drei Wohnungen einzurichten. Die Kosten sind auf 300 000 Euro veranschlagt.

Die Regierung von Mittelfranken stellt für den Ausbau hohe Zuschüsse in Aussicht, vor allem, wenn das Objekt den Zielen des sozialen Wohnungsbaus gerecht wird. Eine spezielle Förderung winkt der Stadt zudem, wenn sie anerkannte Flüchtlinge, die beispielsweise noch als so genannte "Fehlbeleger" in der Gemeinschaftsunterkunft am Lappacher Weg wohnen, in der Bamberger Straße unterbringt.

Mit den Zuschussgebern noch abgeklärt werden soll, ob nicht auch schon vor oder während der Bauphase dort Flüchtlinge einziehen könnten.