Freitag, Sonntag, Dienstag, dann wieder Freitag - an diesen Wochenrhythmus wird sich der Höchstadter EC in der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd gewöhnen müssen. Vom 6. November bis zum 17. Januar wird die Hauptrunde durchgezogen, wie der Deutsche Eishockeybund (DEB) am Mittwoch bekannt gab. Im Anschluss starten die Meisterrunde sowie die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga.

"Der Spielplan ist heftig, es gibt praktisch keine Ausweichmöglichkeiten. Da besteht natürlich die Gefahr der Überbelastung für die Spieler", sagte der Verwaltungsratsvorsitzende Axel Rogner. Diese Gefahr ist ohnehin größer, weil der Verein aufgrund der Corona-Krise sparen muss (wir berichteten).

Denn um die Kosten zu senken, hat der Höchstadter EC sein Team verkleinert. Zwar sei laut Rogner der Kader noch nicht endgültig fix. Dennoch sei abzusehen: "Wir haben weniger Spieler in der Mannschaft als in den Vorjahren." Die Möglichkeiten des HEC, auf Verletzungen zu reagieren sind begrenzt. Auch der Reisestress steigt durch den engen Terminplan.

Corona-Infektionen als X-Faktor

Die größte Sorge bleiben indes mögliche Infektionen mit dem Coronavirus: Der Spielplan sieht lediglich den Dreikönigstag als Ausweichtermin vor. Laut DEB blieben ansonsten nur Termine unter der Woche, um ausgefallene Spiele nachzuholen.

Das Beispiel des Ligarivalen aus Weiden zeigt, wie schwierig es für die Oberligisten werden kann: Weil mittlerweile 15 Spieler der Blue Devils positiv getestet wurden, befindet sich das Team aus der Oberpfalz in einer 14-tägigen Quarantäne.

Würde ein solches Ausbruchsgeschehen während der Saison passieren, könnten betroffene Teams schnell fünf, sechs Spiele verpassen. Wie in diesem Fall verfahren würde, lässt der DEB drei Wochen vor dem Saisonstart offen. Eine mögliche Lösung seien Spielwertungen am Grünen Tisch.

So oder so: Von Planungssicherheit ist man beim Höchstadter EC ebenso wie bei den anderen Oberligisten weit weg. "Wir starten, was den Einfluss von Corona auf die Saison angeht, ein Stück weit ins Blaue in diese Spielzeit", sagt Rogner.

Zwei HEC-Spieler positiv getestet

Kurz vor dem Start in die Vorbereitung haben die Alligators derweil alle aus dem Ausland anreisenden Spieler auf das Coronavirus getestet. Bei zwei Spielern fiel das Ergebnis positiv aus.

Die betreffenden Akteure befinden sich in häuslicher Quarantäne und starten erst danach in die Vorbereitung. Zur restlichen Mannschaft hatten sie bislang keinen Kontakt.

Der Spielplan

Freitag, 6. November, 20 Uhr:

Höchstadter EC - EV Lindau

Sonntag, 8. Nov., 17 Uhr:

Starbulls Rosenheim - Höchstadter EC

Dienstag, 10. Nov., 19.30 Uhr:

EC Peiting - Höchstadter EC

Freitag, 13. Nov., 20 Uhr:

Höchstadter EC -Eisbären Regensburg

Sonntag, 15. Nov., 18 Uhr:

EV Füssen - Höchstadter EC

Dienstag, 17. Nov., 20 Uhr:

Blue Devils Weiden - Höchstadter EC

Freitag, 20. Nov., 20 Uhr:

SC Riessersee - Höchstadter EC

Sonntag, 22. November, 18 Uhr:

Höchstadter EC - Selber Wölfe

Freitag, 27. Nov., 20 Uhr:

HC Landsberg - Höchstadter EC

Sonntag, 29. Nov., 18 Uhr:

Höchstadter EC - EHF Passau

Dienstag, 1. Dezember, 20 Uhr:

Höchstadter EC - Blue Devils Weiden

Freitag, 4. Dezember, 20 Uhr:

Deggendorfer SC - Höchstadter EC

Freitag, 11. Dez., 20 Uhr:

Höchstadter EC - Starbulls Rosenheim

Sonntag, 13. Dez., 18 Uhr:

EV Lindau - Höchstadter EC

Freitag, 18. Dez., 20 Uhr:

Höchstadter EC - EC Peiting

Sonntag, 20. Dez., 18 Uhr:

Eisbären Regensburg - Höchstadter EC

Mittwoch, 23. Dez., 20 Uhr:

Höchstadter EC - EV Füssen

Samstag, 26. Dez., 18.30 Uhr:

EHF Passau - Höchstadter EC

Montag, 28. Dez., 20 Uhr:

Höchstadter EC - ECDC Memmingen

Mittwoch, 30. Dez., 19.30 Uhr:

Selber Wölfe - Höchstadter EC

Sonntag, 3. Januar, 18 Uhr:

Höchstadter EC - HC Landsberg

Freitag, 8. Januar, 20 Uhr:

Höchstadter EC - SC Riessersee

Sonntag, 10. Januar, 18 Uhr:

ECDC Memmingen - Höchstadter EC

Sonntag, 17. Januar, 18 Uhr:

Höchstadter EC - Deggendorfer SC