Es war ein nervenzerreißendes Match, das sich die Golf-Herren des GC Herzogenaurach bei ihrem Heimspiel mit den vier gegnerischen Mannschaften lieferten. Am Ende landeten die Gastgeber auf dem zweiten Platz hinter St. Leon Rot - mit nur einem Schlag Vorsprung auf Stuttgart.
Die beste Leistung zeigte Matthias Schmid. Trainer Craig Miller war aber auch von Simon Zach begeistert. Der Tscheche mit Handicap +6, der das Herzogenauracher Team seit dieser Saison unterstützt, kämpfte sich nach schwachem Start zurück und spielte noch sieben Birdies.
Mit dem zweiten Platz beim Heimspiel liegt Herzogenaurach jetzt in der Tabelle auf Rang 3 mit nur einem Punkt Rückstand auf Mannheim. Mit einer guten Leistung beim Saisonfinale in Olching könnte der GCH noch ins Final Four um die deutsche Meisterschaft einziehen.


Platz 3 am letzten Spieltag reicht

Die zweite Herrenmannschaft spielte ihren Heimvorteil aus und bliebt auf Aufstiegskurs. In der Oberliga Süd 3 sicherte sich das junge Team den Sieg mit zehn Schlägen Vorsprung auf Regensburg. Kapitän Pete Brady ist stolz auf die Leistung. Besonders begeistert hat ihn der 13-jährige Louis Ertinger, der mit eins unter Par das beste Ergebnis lieferte. Und auch für den 16 Jahre alten Raphael Konopka, der seine bisher beste Turnierrunde spielte, gab es Lob. Das letzte Saisonspiel bestreitet das Team in Furth im Wald. Dabei reicht den Herzogenaurachern ein dritter Platz, um den fünften Aufstieg in Folge zu schaffen.


Damen wieder an der Spitze

Für das Frauenteam reichte es in Heidelberg-Lobenfeld zwar nur für den zweiten Platz. Trotzdem schoben sich die Herzogenauracherinnen an die Tabellenspitze der Regionalliga Süd 2. Ihre härtesten Konkurrentinnen aus Liebenstein landeten nur auf Platz 5. Vom Endergebnis her war es für Trainer Matthias Knoblauch der bisher spannendste Spieltag. Der GCH hatte nur zwei Schläge Rückstand auf den Tagessieger aus Schönbuch. Besonders kurios: Zwischen Rang 1 und 4 gab es insgesamt nur drei Schläge Unterschied. Herzogenaurach hat drei Punkte Vorsprung in der Tabelle - und es steht nur noch ein Spieltag aus. Der wird auf eigener Anlage ausgetragen, das Team setzt auf den Heimvorteil.


AK30 fährt zur "Deutschen"

Großen Jubel gab es bei der AK-30-Damenmannschaft. Das Team, das in der 1. bayerischen Liga spielt, hat sich für die deutsche Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert. Davon hatte Kapitänin Claudia Stache am Anfang der Saison nicht zu träumen gewagt, für den Aufsteiger ging es eigentlich nur um den Klassenerhalt. Mit zwei Spieltagssiegen und zwei zweiten Plätzen war die AK30 am Ende punktgleich mit Chieming, landete wegen fünf Schlägen mehr jedoch auf Rang 2. Das reicht aber für die Teilnahme an den bayerischen Mannschaftsmeisterschaften Anfang September. Außerdem dürfen die Herzogenauracherinnen zwei Wochen später auch bei den "Deutschen" antreten.