Innerhalb der Familie bleibt der Steilpass in dieser Woche. Matthias Nagengast von der DJK Weigelshofen bringt seinen Cousin Christoph ins Spiel. Dieser agiert derzeit beim TSV Kirchehrenbach als Co-Spielertrainer und befindet sich mit seinem Team mitten in der Vorbereitung.

Wer hat Sie angespielt?
Nagengast: Mein Cousin Matthias Nagengast. Wir haben zusammen in der Jugend bei DJK Weigelshofen, unserem Heimatverein, angefangen und sind dann noch zusammen zum Jahn Forchheim gewechselt. Er ist ein super Fußballer und guter Techniker. Nur leider war er in der Vergangenheit immer wieder sehr verletzungsanfällig. Denn sonst hätte er sicherlich das Potenzial dazu gehabt, in einer höheren Liga zu spielen. Was das Zusammenspielen betrifft, möchte ich niemals nie sagen. Es hat schon immer mit ihm Spaß gemacht und ich habe auch den Wunsch, irgendwann wieder mit ihm gemeinsam zu kicken.

Wie sieht Ihr Laufweg aus?
Mein Laufweg ist sehr abwechslungsreich, da ich bei vielen Vereinen tätig war. Größtenteils habe ich auf Landes- und Bezirksebene gespielt. Angefangen habe ich in Weigelshofen, anschließend bin ich nach Ebermannstadt, ehe Matthias und ich gemeinsam zu Jahn Forchheim gegangen sind. Dort habe ich mir dann aber eine langwierigere Verletzung zugezogen, so dass ich wieder zurück zu meinem Heimatclub bin.
Im Herrenbereich war ich oft eigentlich im Bamberger Raum unterwegs. Unter anderem habe ich in Memmelsdorf in der Landesliga Nord oder in Burk gespielt. Am meisten gelernt habe ich in Memmelsdorf. Aber meine schönste Zeit habe ich in Pettstadt verbracht. Das waren drei wunderbare Jahre, in denen ich viele Freunde gefunden habe.

Was erwarten Sie von diesem Wochenende?
Wir absolvieren dieses Wochenende ein Trainingslager mit zwei Spielen, die wir beide gewinnen möchten. Ich erwarte neben den zwei Siegen aber auch, dass sich die Jungs taktisch verbessern. Bisher ziehen sie sehr gut mit, und meine ersten Wochen als Co-Spielertrainer waren durchweg positiv. Es macht mir sehr viel Spaß, und von der Zusammenarbeit mit Trainer Christoph Schneider kann ich auch profitieren.

An wen passen Sie weiter?
Ich möchte Tobias Dachwald anspielen. Er ist Trainer beim SV Poxdorf, und wir kennen uns aus der Jugend. Außerdem haben wir uns noch ein halbes Jahr in Strullendorf getroffen, wo sich unsere Wege allerdings früh wieder getrennt haben. Er hat reichlich Erfahrung als Fußballer sammeln können, schließlich war er unter anderem auch bei Greuther Fürth aktiv. Außerdem ist Tobias vor kurzem erst Lehrer geworden, was zeigt, dass er mit Menschen gut umgehen kann. Das ist auch als Trainer sehr wichtig. Aber auch abseits vom Feld ist er ein super Typ.