Die Eckpunkte des Konzernumbaus bei Siemens sind klar: Weltweit rund 7800 Stellen kostet allein die organisatorische Neuausrichtung, davon etwa 3300 in Deutschland. Bundesweit am stärksten trifft es nach Angaben aus Unternehmenskreisen den Standort Erlangen mit rund 900 Stellen. In Nürnberg sollen etwa 300 Jobs wegfallen.

Siemens streicht 1200 Jobs in Franken

Insgesamt arbeiten für Siemens im Großraum Erlangen/Nürnberg/Fürth rund 46 000 Menschen - etwa 40 Prozent der 115 000 Siemens-Beschäftigten in Deutschland. Zu den weiteren Schwerpunkten der angekündigten Kürzungen gehören der Konzernsitz in München mit rund 500 Stellen, die von den Streichungsplänen betroffen sind, sowie mehrere Standorte in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt rund 300 Stellen, darunter unter anderem Mülheim und Duisburg.

Die übrigen rund 1300 Stellen, die deutschlandweit abgebaut werden sollen, verteilen sich auf die zahlreichen Siemens-Niederlassungen im ganzen Land - darunter beispielsweise auch Berlin. An diesen Standorten wird der Abbau geringer ausfallen, genaue Zahlen dazu können derzeit aber noch nicht genannt werden.
Konzernweit will Siemens zudem etwa 1200 Stellen in der Energiesparte streichen. Zum deutschen Anteil gab es hierbei noch keine Angaben.