Laute Schüsse ertönen über den Kellerberg, als die Höchstadter Musketiere den Festumzug empfangen. Begleitet vom Spielmannszug der Feuerwehr ziehen die Besucher auf den Petersbeckskeller. Kein Höchstadter konnte es überhören: Am Freitagnachmittag hat der Festzug zum Kellerberg den Auftakt des Höchstadter Kulturfeuerwerks und der Kellerberg-Kerwa markiert.

Dass beim Kulturfeuerwerk der Kellerberg nicht fehlen darf, steht für Bürgermeister Gerald Brehm (JL) außer Frage: "Der Kellerberg liegt uns als historisches Objekt sehr am Herzen", sagt Brehm. Jeder Euro sei am Kellerberg gut investiert. "Höchstadt kann sich auch kulturell als Mittelzentrum sehen lassen", ruft Brehm ins Mikrofon.

Davon ist auch Landrat Alexander Tritthart (CSU) überzeugt: "Der Kellerberg ist einer der schönsten Plätze im ganzen Landkreis."

Einen Kraftakt leisten bei den hochsommerlichen Temperaturen alle Mitwirkenden, darunter Helfer und Unterstützer. "Das ist schon ordentlich schweißtreibend", sagt Thomas Berier vom Spielmannszug. Sieben Kilo wiegt seine Marschtrommel, die er auf dem Weg zum Kellerberg vor sich her getragen hat.

Wie seine Kollegen sind auch die Höchstadter Musketiere in traditionellen Gewändern gekleidet. Ebenso heiß geht es an den Essensbuden zu, der Duft von gegrilltem Fisch zieht durch die Luft und vermischt sich mit dem von Bratwurst.

Extra aus Russland angereist waren Abgesandte der Partnerstadt Krasnogorsk. Die Gäste aus Castlebar kommen am Samstag an.

Die Geschäfte in der Innenstadt luden am Freitagabend zum langen Kultur-Shopping-Tag. Einige Geschäfte hatten bis 22 Uhr geöffnet. Auf dem Marktplatz spielte die ATM-Bluesband "A Tricky Mojo". Ein großes Feuerwerk auf den Aischwiesen wird am Sonntag um 22.45 Uhr dem Kulturfeuerwerk seinem Namen alle Ehre erweisen.