Die Europa-Tage der Musik sind für viele Musikvereine, Chöre und Kulturämter ein fester jährlicher Termin im Kalender. Die Liebe zur Musik verbindet alle Nationen, denn Musik kennt keine Grenzen. Vielmehr baut sie Brücken und führt Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprache auf beeindruckende Art zusammen. Dies nahm auch die Herzogenauracher Musikschule zum Anlass, sich bei drei Veranstaltungen zu präsentieren.
Im Rahmen der Feiern zum 45-jährigen Bestehen der Musikschule gab es dazu beim Sommerfest des Liebfrauenhauses ein "Offenes Singen" mit dem Jazzchor unter der Leitung von Margit Denk. Am frühen Samstagnachmittag lud die Musikschule dann zu "Musik mit Picknick" auf das Podium in den Weihersbachanlagen ein.
Auf dem Programm stand unter anderem sommerliche und fetzige Musik der Streetband "Sax mal anders" unter der Leitung von Regina Scherer, die an der Musikschule Trompete, Euphonium und Tenorhorn unterrichtet. Eine "Welturaufführung" gab es mit der "Johannes-Göller-Combo", die in dieser Formation ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte. Das Lampenfieber der beiden Musikschülerinnen war schnell verflogen und ihr Auftritt wurde mit dem verdienten Beifall belohnt.


Unterstützung aus Fürth

Anlässlich der Europa-Tage der Musik standen auch ehemalige Musikschüler als "Herzobeats-Revival" auf der Bühne und zeigten, dass sie ihre Instrumente immer noch gerne spielen. Spontan bildete sich auch ein völlig neues Ensemble mit Margit Denk am Klavier, Markus Rießbeck am Schlagzeug und Johannes Göller am Kontrabass sowie einer jungen Saxophonistin. Als Gastmusiker kamen die "Saxletten" aus der Musikschule Fürth nach Herzogenaurach, die ebenfalls von Markus Rießbeck geleitet werden. Die Musikrichtung des Ensembles reicht von Soul über Rock and Roll bis hin zu Swing.
Damit war der musikalische Tag aber noch nicht zu Ende, im Saal der Musikschule begaben sich über 30 junge Talente mit: "Auf Tasten durch Europa" auf eine Reise durch alle Länder Europas. In der zweiten Konzerthälfte hieß das Motto "Europäische Klaviermusik", dazu interpretierten versierte Pianisten und Pianistinnen ausgefallene und bekannte europäische Komponisten. "Wir betrachten Musik als eine Ausdrucksmöglichkeit des Menschen über alle Kulturen und Ländergrenzen hinweg", erklärte dazu Musikschulleiterin Margit Denk.