Am Samstag wurde die Polizei Herzogenaurach gegen 14.50 Uhr, über die Rettungsleitstelle von einem Verkehrsunfall mit einem Quad in Kairlindach in der Kairlindacher Straße informiert.

Weder der herbeigerufene Rettungsdienst noch die Polizei konnten jedoch vor Ort Feststellungen machen. Es stellte sich heraus, dass ein Quad-Fahrer aus Kairlindach einen Unfall hatte. Zum eigentlichen Unfallhergang müssen von der Polizei jedoch noch Ermittlungen geführt werden.

Die Polizei mutmaßt, dass der Fahrer höchstwahrscheinlich auch noch ohne Helm unterwegs gewesen ist. Zeugen gaben an, der Mann soll nach dem Vorfall stark aus Ohren und Nase geblutet haben. Angehörige schoben das Quad anschließend in eine Garage.

Der Verletzte selbst wollte danach nicht weiter auf Sanitäter und Polizei warten und lief in Richtung seines Wohnhauses davon. Von den Rettungskräften konnte der Schwerverletzte jedoch nirgendwo angetroffen werden.

Da aufgrund Zeugenaussagen davon auszugehen war, dass er sich zuhause befindet und niemand öffnete, musste man davon ausgehen, dass der Mann sich mit seinen erheblichen Verletzungen nach dem Sturz gegebenenfalls hilflos in seinem Haus befindet.

Daher wurde eine Wohnungsöffnung veranlasst um nach dem Verletzten zu sehen. Dieser konnte jedoch nirgendwo gefunden werden. Aufgrund der Zeugenbeschreibung - Blutungen aus Ohren und Nase - war das Schlimmste zu vermuten.

Daher wurde eine sofortige Suche nach dem Verletzten gestartet, bei welcher die örtlichen Feuerwehren, BRK, Wasserwacht, Hundeführer, Polizei und Hubschrauber eingebunden waren. Sogar eine Funkzellenauswertung wurde durchgeführt, um den schwer verletzten Mann zu finden.

Dieser konnte letztendlich nach Stunden im Wald durch den Förster aufgefunden werden und wurde anschließend sofort mit den Rettungsdienst in die Chirurgie nach Erlangen verbracht.