Mit einem Lied gratulierten die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung von St. Stephanus und St. Laurentius zusammen mit Vertretern der Gemeinde am vergangenen Dienstagabend dem völlig überraschtem Pfarrer Thomas Ringer zum zehnjährigen Dienstjubiläum in Adelsdorf.

Nach einem Gespräch im Rathaus mit Bürgermeister Karsten Fischkal (FW), "entführte" ihn dieser unter einem Vorwand ins Pfarrzentrum, wo der Jubilar bereits erwartet wurde.

Mit Laurentius-Bier gefeiert

Die Mesnerin Nicole Noppenberger hatte dort einige Snacks vorbereitet und auch ein Laurentius-Bier stand schon bereit. Mit "Bürgermeistersekt" stießen alle auf das Zehnjährige des Kirchenmannes an.

Rita Weller, Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Aisch, und Thomas Röckelein vom Pfarrgemeinderat Adelsdorf erinnerten an die vergangenen zehn Jahre und überreichten dem Jubilar ein Fotoalbum mit den schönsten Bildern aus dieser Zeit. "Ich bin froh, hier Priester sein zu dürfen. Auch wenn man sich manchmal reibt - das gehört einfach dazu - pflegten und pflegen wir immer ein gutes Miteinander.", so Ringer. "Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde war vorbildlich und ich bin dankbar dafür."

Auch Bürgermeister Karsten Fischkal rühme das Miteinander: "Wenn etwas war, wir konnten uns immer gut austauschen und bei Problemen haben wir stets am Ende eine Lösung gefunden."

Im Laufe des Abends rollte Fischkal plötzlich zusammen mit Rita Weller auf einem E-Scooter in den Pfarrsaal. Das Gefährt ist ein Geschenk der Gemeinde sowie der Pfarrgemeinden Adelsdorf und Aisch. Da bekam der Geistliche leuchtende Augen und drehte sofort ein paar Proberunden. "Ich freu mich echt!", rief er begeistert.

Via Scooter zu den Schäfchen

Bereits am Fronleichnamstag hatte Ringer begeistert den Roller des Bürgermeisters ausprobiert. Nun kann er seine Schäfchen, ob zur Krankenkommunion oder zum Hausbesuch, mit dem neuen Scooter besuchen fahren.

Nach den größten Highlights der letzten zehn Jahre befragt, antwortete Pfarrer Ringer: "Wenn meine Begegnung mit den Menschen diesen gut getan hat, freue ich mich. Ich will ja als Priester für die Menschen da sein und freue mich einfach über viele Begegnungen."

In Zukunft werden die Adelsdorfer ihren Priester nun sicher häufiger auf Straßen mit seinem nigelnagelneuen E-Scooter antreffen.