Um die Gastronomie in der Corona-Krise zu unterstützen, wurden im zurückliegenden Sommer die Außengastronomieflächen großzügiger vergeben. Der Erlanger Planungsausschuss hat nun beschlossen, die Erfahrungen zu nutzen und die Regelungen zur Sondernutzung in Erlangen zu überarbeiten. Unabhängig davon soll auch im kommenden Sommer großzügig verfahren werden.

Die bestehende Regelung habe das Vertrauen und auch über die Stadtgrenzen hinaus Anerkennung gefunden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Neue Anforderungen würden aber eine Anpassung notwendig machen.

Klimawandel nutzen

Dazu gehöre der Wunsch, die zunehmend warme Witterung für mehr Außengastronomie zu nutzen, ebenso wie der Ruf nach mehr Gestaltungsfreiheit, etwa beim Aufstellen von Lounge-Möbeln oder Pflanzen. Durch den Klimawandel werde es notwendig, für mehr Schatten und Kühlung zu sorgen. Zudem schaffe das neue Mobilitätskonzept neue Möglichkeiten für Sondernutzungen im öffentlichen Raum und eine Belebung der Innenstadt zu generieren.

"Im zurückliegenden Pandemiesommer haben wir gesehen, wie die Erlanger Gastronomie mit viel Kreativität unsere Stadt belebt hat. Diese Impulse wollen wir aufgreifen und in das bestehende Konzept anpassen und aktualisieren", sagte OB Florian Janik .

Linie treu bleiben

Unabhängig davon kündigte der OB an, dass man auch im kommenden Sommer großzügig mit Anträgen für Außengastronomie umgehen wolle. "Eine lebendige Kneipenszene und ansprechende Gastronomie machen Erlangen lebenswert. " red