Immerhin eine kleine Freude für die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses, wie in der letzten Sitzung festgestellt wurde. Obwohl die Veranstaltung freilich mit einer Reihe von Einschränkungen verbunden ist.

Gerd Lorenz, der Leiter des Ordnungsamts, stellte die Zusage, dass die Kerwa vom 6. bis 9. November stattfinden kann, unter den Vorbehalt, dass es bis dahin keine weiteren gesetzlichen Neuerungen mehr gibt. Doch schon nach den gegenwärtigen Bestimmungen muss man, abgesprochen mit dem Gesundheitsamt, bestimmte Einschränkungen in Kauf nehmen.

Registrier- und Maskenpflicht

So gibt es am Marktplatz diesmal nur den Versorgungsbereich mit Speisen und Getränken, auch alkoholischen. Man muss sich registrieren, die Anzahl der Leute wird begrenzt und von der Security überwacht, die Masken dürfen nur an den Tischen abgenommen werden.

Grundsätzlich herrscht im Kirchweihbereich, der mit Eingängen versehen wird, Maskenpflicht. In der Hauptstraße und auf dem Marktplatz ist Einbahnverkehr, der von der Security ebenso kontrolliert wird wie die Eingänge. Hier fallen wegen des erhöhten Personalbedarfs auch Mehrkosten an: 7000 statt 2500 Euro, sagte Lorenz.

Er verwies auch darauf, dass es kein To-Go-Essen der Gaststätten geben darf, was auch für die Bratwürste an den Essensständen gilt. Man muss die Speisen an Ort und Stelle verzehren. Der Flieger vom Marktplatz und die große Losbude entfallen heuer, aber eine paar Schausteller seien schon da.

Bürgermeister German Hacker sagte, er vertraue auf die Vernunft der Bevölkerung. Dann werde das auch klappen. Aber - eines müsse klar sein: Der genannte Stand sei der Status Quo, was noch alles kommen kann, wisse niemand.

Der Festbetrieb beginnt täglich um 11 Uhr auf dem Marktplatz und um 13 Uhr in der Hauptstraße. Er dauert bis 20 Uhr. Für den Betrieb in den Gaststätten gelten deren Hygienebestimmungen, sagte Lorenz auf eine Frage von Bernhard Schwab (CSU). Besondere Empfehlungen gebe es nicht.

Auch der verkaufsoffene Sonntag findet statt, erklärte der Ordnungsamtsleiter.