Polizei muss Schuss in Erlangen abgeben: Am Freitagnachmittag (7. August 2020) ging ein 27-Jähriger ins Klinikum Erlangen und zeigte auf einer Station ein Messer vor. Die herbeigerufene Polizei musste vor der Festnahme des Mannes einen Warnschuss abgeben. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfrankens hervor.

Gegen 14 Uhr rief das Klinikum demnach die Polizei, weil sich ein mit einem Messer bewaffneter Mann im Gebäude aufhalten solle. Daraufhin fuhren die Beamten mit einem Großaufgebot zum Krankenhaus und umstellten es. In der HNO-Klinik konnten die Polizisten den Verdächtigen ausfindig machen.

Erlangen: Polizisten müssen Warnschuss abgeben - Festnahme

Als die Beamten ihn ansprachen, zückte er ein Messer. Daraufhin nutzte die Polizei Pfefferspray. Auch einen Warnschuss mussten die Beamten laut Polizeibericht abgeben. So konnten sie den 27-Jährigen widerstandslos festnehmen. Durch den Einsatz erlitt der Mann eine Augenreizung, konnte allerdings direkt vor Ort behandelt werden. 

Die Ermittlungen dauern an. Über die Hintergründe der Tat ist noch nichts bekannt. Laut Angaben der Polizei leidet der 27-Jährige an einem psychischen Ausnahmezustand, weswegen er in eine Fachklinik eingewiesen wurde.

In Erlangen ist am Freitag außerdem ein Mercedes-Luxuswagen in Brand geraten. Der Sachschaden beträgt rund 100.000 Euro. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen.