• Herzogenaurach: Mutter berichtet von Schock-Erlebnis an Busbahnhof
  • Ihr kleiner Sohn soll von schwarzem Auto angefahren worden sein
  • "Keiner konnte sich Nummernschild merken": Mutter erstattet keine Anzeige
  • Verhalten macht fassungslos - Frau veröffentlicht emotionale Botschaft auf Facebook

Am Mittwoch (23. März 2022) erlebte Andrea W. in Herzogenaurach etwas Schockierendes, wie sie gegenüber inFranken.de berichtet. Sie sei mit ihrem kleinen Sohn und seinen beiden Geschwistern am Busbahnhof in Herzogenaurach unterwegs gewesen. Auf Höhe des Zebrastreifens vor dem Brothaus soll der Bub (3) laut Aussage der Mutter von einem schwarzen Auto angefahren worden sein. Das Auto habe ihn mit dem Seitenspiegel im Gesicht erwischt. Doch anstatt auszusteigen und Hilfe anzubieten, sei die Frau hinter dem Steuer geflüchtet

"Solltest dich schämen": Entsetzte Mutter wendet sich flüchtige Autofahrerin in Herzogenaurach

"Ich hatte meine Kleinen an der Hand und habe einen Moment nicht zu meinem Sohn geschaut" erklärt Andrea W. "Ich habe das Auto gar nicht gesehen. Es hat nur einen großen Rumms gegeben und ich sah nur, wie mein Sohn umgekippt ist und geweint hat",   erzählt sie weiter. "Ich habe sofort gewusst, was los war. Glück im Unglück, dass er mit dem Schrecken davon gekommen ist", so die Mutter von drei kleinen Kindern.

Das Verhalten der Frau hinter dem Steuer mache sie dennoch fassungslos: "Es hätte sonst was passieren können", betont sie. Laut ihrer Aussage habe die Fahrerin vor dem Zebrastreifen nicht einmal abgebremst: "Du solltest dich schämen und dich fragen, warum du nicht den Anstand hast anzuhalten und zu gucken, ob du ein kleines Kind verletzt hast", schreibt sie in einem emotionalen Facebook-Post.

Zur Anzeige gebracht habe sie den Vorfall aus einem Grund nicht: "Keiner der Anwesenden konnte sich Gesicht oder Nummernschild merken, deswegen habe ich es gelassen", sagt sie.  Laut W. hätten sie nur noch das schwarze Auto davonfahren sehen. Der kleine Junge habe sich laut der Mutter nur leicht im Gesicht verletzt, sei aber im Großen und Ganzen mit dem Schrecken davongekommen.