Einstimmig haben die Weisendorfer CSU MitgliederHans Kreiner als Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 16. März 2014 nominiert. Als "kompetent in der Sache, mit politischem Sachverstand, bürgernah und talentiert, eine Verwaltung zu führen" charakterisierte der CSU-Ortsvorsitzende und Bürgermeister Alexander Tritthart den Dritten Bürgermeister.

Bekanntlich kandidiert der Weisendorfer Bürgermeister Tritthart im kommenden Jahr als Landrat, "ohne Wenn und Aber", wie er im Gasthaus Goldner Engel nochmal betonte. Deshalb muss für ihn ein potenzieller Nachfolger aufgestellt werden. Der Kandidat, ein echter Weisendorfer, gehört dem Gemeinderat nahezu 24 Jahre an und ist seit 2008 Dritter Bürgermeister des Marktes Weisendorf. "Er kennt sich hervorragend aus, bringt die erforderliche Erfahrung mit, ist fachlich hervorragend geeignet und war mir in den letzten Jahren ein guter Ratgeber", erklärte Tritthart. Außerdem habe Kreiner einen guten Namen in der Bevölkerung, sei geradlinig und kenne die Gemeinde in- und auswendig.

"Bitte den Ball etwas flach halten", meinte Hans Kreiner bei seiner Vorstellung. Er war bereits 1996 und 2002 gefragt worden, ob er kandidieren würde, dem stand aber damals sein Wort gegenüber seinem Arbeitgeber entgegen. "So wie damals mein Wort gegolten hat, so gilt das auch jetzt, bei mir gibt es entweder ein Ja oder ein Nein, Unaufrichtigkeit kommt bei mir nicht in Frage", erklärte Kreiner. Er habe, nachdem er gefragt wurde, dies mit seiner Familie ausgiebig diskutiert, "als dann weißer Rauch aufstieg, sagte ich Ja".

Hans Kreiner ist in einer Reihe von Ehrenämtern, sei es in der Kirche, bei der IHK, in der Theatergruppe, im Seniorenbeirat und in zwei Chören aktiv. "Das Amt des Bürgermeisters wird mir eine Herzensangelegenheit sein", meinte er unter dem Beifall der Mitglieder. Es müsse Leute geben, die Idealismus zeigen, sonst könne eine Gesellschaft nicht funktionieren. Was Kreiner nicht mag, sind Unwahrheiten. "Ich werde den Weg geradeaus und ehrlich gehen und zwar für alle Bürger unserer Gemeinde und ihrer Ortsteile."

So sei eines seiner Ziele, die begonnene Entwicklung weiterzuführen. "Alexander Tritthart hat Weisendorf in den letzten Jahren vorangebracht, das werde ich fortführen." Kreiner kündigte aber auch an, dass nicht um "Teufel komm raus" ständig Baugebiete ausgewiesen werden sollen und Weisendorf keine "Schlafgemeinde" werden darf, sondern eine vernünftige und überlegte Weiterentwicklung der Gemeinde betrieben werden soll. "Wir wollen modern sein und bleiben, die Bevölkerung soll sich wohlfühlen und ich will Politik mit den Bürgern und für die Bürger machen", versprach Kreiner.

Er bat die Mitglieder auch gleich, ihn zu unterstützen, "denn nur wenn alle an einem Strang ziehen und gemeinschaftlich auftreten, kann eine vernünftige Kommunalpolitik zum Allgemeinwohl betrieben werden".