Die Teilnehmer des Regionalwettbewerb Mittelfranken von "Jugend forscht" stellten ihre Projekte an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in Erlangen vor. Vom Gymnasium Höchstadt a. d. A. bewarben sich etliche Schüler um die begehrten Preise.
Sebastian Hertlein aus Vestenbergsgreuth, der dieses Jahr sein Abitur ablegen wird, belegte den dritten Platz in der Kategorie "Biologie". Ihn treibt die Frage um, wie man in der Landwirtschaft der zunehmenden Trockenheit in den Sommern begegnen kann. Anhand eines 77 Tage langen Feldversuchs mit Roter Bete hat er gezeigt, dass getrockneter Grasmulch, maximal fünf Zentimeter dick auf die Erdschicht aufgetragen, sich sogar in regenreichen Sommern positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt.
Da es zu Mulch noch keine fundierte Forschung oder gar zu dem Konzept passende Maschinen gibt, macht Sebastian kurzerhand seine Berufung zum Beruf: Ab Herbst belegt er in Triesdorf an der HSWT ein duales Studium für Landwirtschaft.
Oh Tannenbaum - wie werden deine Blätter grüner? So könnte man das Projekt von Markus Litz und Yannick Nockmann aus der siebten Klasse zur Anzucht eines Tannenbaums inkl. digitalisierter Überwachung auch nennen. Die beiden erhielten dank eines Russlandbesuchs der AG "Technisches ExperiMINTieren" Samen des Tannenbaums vom Kreml. Yannick erläuterte: "Die ,Jugend forscht'-Stiftung hat uns mit einem Tablet ausgestattet, mit dem wir die Faktoren Wasser, Wärme, Dünger und Luftfeuchtigkeit überwacht haben. Tannensamen benötigen viel Wasser zum Quellen." Geht es nach den beiden Schülern, wird eine der Tannen, die jetzt im Biologiesaal am Fenster stehen, später am Roten Platz eingepflanzt.
Paulina Albers (Höchstadt), Lea-Sophie Freyer (Stolzenroth) und Anna Jesberger (Gremsdorf) haben lange Haare. Daher lag ihr Studienobjekt - die Belastbarkeit von verschiedenen Haargummis - nahe. Der Jury war ihr Projekt den Regionalsieg in der Kategorie "Technik" wert, und für ihren Stand erhielten sie von Michael A. Müller, Patenbeauftragter von "Jugend forscht" und Moderator der Preisverleihung, einen Sonderpreis für den schönsten Stand (unter 103 Ständen!) auf der Ausstellung.
In der Kategorie "Chemie" taten sich Maxim Vogel und Gabriel Poesdorf, beide elf Jahre alt, mit einem dritten Platz hervor. "Wir haben uns gefragt, wie man Tinte, wie sie jeder Schüler benutzt, natürlich herstellen kann." Das geht tatsächlich - viele Experimente mit Bio-Ethanol, Spinat, Karotte, Walnussschalen und Hagebutte später ist klar - Hagebutte färbt am besten, dicht gefolgt von Walnuss. Und durch Einkochen wird die Tinte dicker, d. h. dann färbt sie besser. Maxim und Gabriel wollen die selbst hergestellte Tinte jetzt in der Schule aufbrauchen.
Auch das Gymnasium in Herzogenaurach steuerte Gewinner bei, wie die Erfinder des Tanzroboters (3. Platz Technik). In der Kategorie "Mathe - Informatik" wurden außerdem Maximilian Hildel und Christian Wershofen mit nur zwölf Jahren Regionalsieger und erhielten den "plus - MINT Sonderpreis für interdisziplinäre Projekte". "Wir haben wir einen Roboter gebaut, der Tic Tac Toe spielt. Und in Anlehnung an den "Schachtürken' aus dem 18. Jahrhundert haben wir ihn ,Tic Tac Türke' genannt." Die Jury war begeistert vom mechanischen Aufbau, der Programmierung der Software, dem Einsatz von Robotik und dem funktionierenden Prototyp.
Sebastian Hertlein aus Vestenbergsgreuth, der dieses Jahr sein Abitur ablegen wird, belegte den dritten Platz in der Kategorie "Biologie". Ihn treibt die Frage um, wie man in der Landwirtschaft der zunehmenden Trockenheit in den Sommern begegnen kann. Anhand eines 77 Tage langen Feldversuchs mit Roter Bete hat er gezeigt, dass getrockneter Grasmulch, maximal fünf Zentimeter dick auf die Erdschicht aufgetragen, sich sogar in regenreichen Sommern positiv auf das Pflanzenwachstum auswirkt.
Berufung wird zum Beruf
Da es zu Mulch noch keine fundierte Forschung oder gar zu dem Konzept passende Maschinen gibt, macht Sebastian kurzerhand seine Berufung zum Beruf: Ab Herbst belegt er in Triesdorf an der HSWT ein duales Studium für Landwirtschaft.Oh Tannenbaum - wie werden deine Blätter grüner? So könnte man das Projekt von Markus Litz und Yannick Nockmann aus der siebten Klasse zur Anzucht eines Tannenbaums inkl. digitalisierter Überwachung auch nennen. Die beiden erhielten dank eines Russlandbesuchs der AG "Technisches ExperiMINTieren" Samen des Tannenbaums vom Kreml. Yannick erläuterte: "Die ,Jugend forscht'-Stiftung hat uns mit einem Tablet ausgestattet, mit dem wir die Faktoren Wasser, Wärme, Dünger und Luftfeuchtigkeit überwacht haben. Tannensamen benötigen viel Wasser zum Quellen." Geht es nach den beiden Schülern, wird eine der Tannen, die jetzt im Biologiesaal am Fenster stehen, später am Roten Platz eingepflanzt.
Dem Haargummi auf der Spur
Paulina Albers (Höchstadt), Lea-Sophie Freyer (Stolzenroth) und Anna Jesberger (Gremsdorf) haben lange Haare. Daher lag ihr Studienobjekt - die Belastbarkeit von verschiedenen Haargummis - nahe. Der Jury war ihr Projekt den Regionalsieg in der Kategorie "Technik" wert, und für ihren Stand erhielten sie von Michael A. Müller, Patenbeauftragter von "Jugend forscht" und Moderator der Preisverleihung, einen Sonderpreis für den schönsten Stand (unter 103 Ständen!) auf der Ausstellung.In der Kategorie "Chemie" taten sich Maxim Vogel und Gabriel Poesdorf, beide elf Jahre alt, mit einem dritten Platz hervor. "Wir haben uns gefragt, wie man Tinte, wie sie jeder Schüler benutzt, natürlich herstellen kann." Das geht tatsächlich - viele Experimente mit Bio-Ethanol, Spinat, Karotte, Walnussschalen und Hagebutte später ist klar - Hagebutte färbt am besten, dicht gefolgt von Walnuss. Und durch Einkochen wird die Tinte dicker, d. h. dann färbt sie besser. Maxim und Gabriel wollen die selbst hergestellte Tinte jetzt in der Schule aufbrauchen.