Die Abteilung Stadtgrün verbaut bzw. vergräbt derzeit im Rahmen des „Sensorprojekts“ 70 Feuchtesensoren und 16 Wetterstationen. Bei einem Pressetermin am Dienstag, 9. Mai, in der Parkanlage Siebold-/Hofmannstraße zeigen die Verantwortlichen zusammen mit Bürgermeister Jörg Volleth die innovative Methode, um Bäume zielgerichtet und nur bei Bedarf – die Feuchtigkeit in 10, 40 und 60 cm Tiefe wird elektronisch gemessen – zu gießen. Wie die Stadt Erlangen erklärt, wird dabei während des Termins ein Sensor verbaut.
Das Projekt wird in Kooperation mit dem städtischen Amt für Digitalisierung und Informationstechnik, den Erlanger Stadtwerken und der Friedrich-Alexander-Universität durchgeführt.
Bereits 2019 hatte die Stadt als Seminarpartner am MadLab der Friedrich-Alexander-Universität teilgenommen. Die Projektidee: Bodenfeuchte im Wurzelraum – wieviel Wasser ist vorhanden? Im Rahmen einer Seminararbeit von Studierenden sind dann drei Sensoren installiert worden.
Im Jahr 2021 folgte die Teilnahme am Wettbewerb „kommunaldigital“ mit der Idee „Smartes Sensornetz zur Überwachung der Wasserverfügbarkeit von Bäumen“. Für Mittelfranken hatte die Stadt Erlangen den 1. Preis gewonnen, verbunden mit einem Förderbetrag von knapp 400.000 Euro. Letztes Jahr startete das Projekt, seit April werden Sensoren verbaut und Klimastationen zur Niederschlagsmessung aufgestellt.