Bislang waren die beiden Spielmannszüge von "Grenzmark" und Feuerwehr vereint, heute ist es aber nur noch einer. Die "Grenzmark" fehlt. Das Einspielen der Kirchweih werden ab 18 Uhr diesmal nur die "Musketiere" der Feuerwehr übernehmen.

Der Grund ist ein einfacher, wie Vorsitzender Steffen Küster auf Anfrage des FT erläuterte. Es fehlen schlicht die Leute. "Anfänger haben wir genügend", ergänzt der Musiker, der seit 1977 der "Grenzmark" angehört. Doch beim "Mittelalter" fehlt's inzwischen. Man habe die Hoffnung, dass sich dieser Engpass beseitigen lässt und sich der Spielmannszug wieder erholt. Auch Neuzugänge wären deshalb selbstverständlich willkommen.

Die Ausbildung der Jugend läuft indes weiter, sagt Küster. Er weiß aber auch, dass die Zukunft noch nicht gesichert ist, also in den Sternen steht.

Seit den 60-er Jahren war die "Grenzmark" bei der Sommerkirchweih bei jedem Bieranstich dabei. Nur einmal gab's eine Pause. Da waren viele der jungen Musiker mit dem Gymnasium auf einem Schulausflug, erinnert Küster. Und zweimal sind die beiden Spielmannszüge sogar gemeinsam auf den Festplatz eingezogen und haben sich beim Spiel vermischt.

Die personellen Sorgen hatten sich bei der "Grenzmark" schon vor zwei Jahren angekündigt. Denn 2017 und 2018 hatte man bereits auf das Mitwirken bei der Eröffnung des Altstadtfests verzichtet. Jetzt ist die Sommerkirchweih dran.