Das Thema "Gehweg nördlich der Erlanger Straße" wird in Weisendorf seit vielen Jahren diskutiert. Viele Bürger wünschen sich eine direkte und sichere Verbindung zu den Geschäften am östlichen Ortseingang. Entsprechende Anträge scheiterten immer wieder im Marktgemeinderat, unter anderem weil lange nicht klar war, was mit den freien Grundstücken zwischen Ortsende und Gewerbegebiet passiert. Auch die Hoffnung, dass bei der Sanierung der Erlanger Straße ein Gehweg gebaut werde, zerschlug sich, und der Gehweg auf der Nordseite der Erlanger Straße endet immer noch am Grundstück der Kfz-Werkstatt Meister.

Jetzt gab es wieder einen Antrag zur Planung des Gehweges, und zwar von den Fraktionen Freie Wähler und Bürgerliche Wählergemeinschaft (BWG-FW). Den Antrag begründete Günther Vogel mit dem starken und zunehmenden Verkehrsaufkommen in der Erlanger Straße. So sei die notwendige Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer auf den Straßenabschnitt vom Kfz-Betrieb bis zur Bushaltestelle am Gewerbegebiet nicht vorhanden.

Umweg wird nicht genutzt

Es gibt zwar einen Fußweg, der zunächst an der Südseite der Erlanger Straße entlang läuft, dann aber endet und über die Straße "Am Mühlberg" zu den Supermärkten führt. Fußgänger und Radfahrer würden sich diesen Umweg oft sparen und den direkteren, aber gefährlichen Weg auf oder direkt an der Straße entlang nehmen.

CSU-Fraktionssprecherin Ute-Christine Geiler meldete sich mit einem erweiterten Antrag, nämlich nicht nur einen Fußweg zu planen, sondern auch eine Möglichkeit für Fahrradfahrer zu schaffen und auch Querungshilfen zu berücksichtigen. Dass die Planung und Umsetzung nicht leicht werden wird, machte Bürgermeister Heinrich Süß (UWG) deutlich, denn ein Großteil der Grundstücke reiche fast bis zu Straße, und für einen Radweg bleibe da wenig Platz.

Der Beschluss: "Die Verwaltung wird beauftragt, die Planung für den Bau des Geh- und Radweges sowie der Querungshilfen nördlich der Erlanger Straße von der Kfz-Werkstatt Meister bis zur Bushaltestelle am Gewerbegebiet zu veranlassen", erfolgte dann einstimmig und ohne weitere Diskussion.