Update vom 22.04.2026, 10.12 Uhr: Polizisten finden Teil von Beute von Juwelier-Überfall bei Fahndung

Nach einem Raubüberfall auf einen Juwelier in Herzogenaurach (Kreis Erlangen-Höchstadt) haben Ermittler einen zweiten Tatverdächtigen festgenommen. Zuvor war nach einem flüchtigen Täter gefahndet worden. Dabei sei ein Teil der Beute gefunden worden, der in Tatortnähe versteckt war, teilte die Polizei mit. Demnach sei der zunächst unbekannte Täter am Dienstagabend (21. April 2026) gegen 18.15 Uhr offenbar zurückgekehrt, um sie abzuholen. Dabei sei der 26-Jährige verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft habe gegen ihn sowie einen 31-jährigen Verdächtigen Haftanträge gestellt.

Ein Zeuge hatte Stunden zuvor zwei maskierte Männer beim Betreten des Juweliers in der Hauptstraße beobachtet und den Notruf gewählt. Das Duo soll zwei Angestellte verletzt haben, indem es ihnen Pfefferspray in die Augen gesprüht hätte, und sei anschließend mit Beute geflüchtet, sagte ein Polizeisprecher zu inFranken.de. Nahe des Juweliers sei wenig später der 31-Jährige widerstandslos festgenommen worden. Bei der Durchsuchung hätten die Polizisten bei ihm ein Pfefferspray und Diebesgut gefunden.

Die Polizei hat den Eingangsbereich eines Juweliers in der Hauptstraße in Herzogenaurach (Kreis Erlangen-Höchstadt) abgesperrt. Ein maskiertes Duo überfiel den Juwelier und verletzte zwei Angestellte mit Pfefferspray. Die Polizei nahm später zwei Tatverdächtige fest.
NEWS5 / David Oßwald (NEWS5)

Der zweite Täter sei in die Straße An der Schütt geflüchtet und dort zuletzt gesehen worden. Eine Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber und ein Spürhund eingesetzt wurden, verlief zunächst erfolglos.


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Müssen die Tatverdächtigen in U-Haft?

Beide Tatverdächtige sollten am Mittwochvormittag einem Richter vorgeführt werden, der über Untersuchungshaft entscheidet. Bei der Beute handelt es sich laut Polizeiangaben um Bargeld und Schmuck. Ob noch ein Teil davon fehlt, sei bislang unklar, sagte eine Polizeisprecherin zu inFranken.de.

Ursprungsmeldung vom 21.04.2026, 11.47 Uhr: Überfall auf Juwelier - Fahndung nach Täter mit Hubschrauber

Nach einem Raubüberfall auf einen Juwelier in Herzogenaurach (Kreis Erlangen-Höchstadt) fahndet die Polizei nach einem Täter. Sein Komplize sei in Tatortnähe festgenommen worden, sagte eine Polizeisprecherin zu inFranken.de.

Demnach hätten zwei maskierte Männer am Dienstagvormittag (21. April 2026) gegen 10 Uhr den Juwelier in der Hauptstraße überfallen. Sie sollen zwei Angestellte verletzt haben, indem sie ihnen Pfefferspray in die Augen gesprüht hätten, und seien anschließend mit Beute geflüchtet. Wie die Polizei mitteilte, hätte ein Zeuge die beiden Vermummten beim Betreten des Ladens beobachtet und den Notruf gewählt.

Nahe des Juweliers sei ein 31-Jähriger von Ermittlern unter Vorhalt der Dienstwaffe widerstandslos festgenommen worden. Bei der Durchsuchung hätten die Polizisten ein Pfefferspray und Diebesgut gefunden. Die Staatsanwaltschaft habe einen Haftantrag gegen ihn gestellt, hieß es.

Überfall auf Juwelier im Kreis Erlangen-Höchstadt - so wird der flüchtige Täter beschrieben

Der flüchtige Täter sei zuletzt in der Straße An der Schütt gesehen worden. Eine Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, verlief zunächst erfolglos. Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben: 

  • schlank
  • schwarz gekleidet
  • trug schwarze Turnschuhe mit weißen Seitenapplikationen und weißen Streifen an der Sohle
  • war schwarz maskiert

Die leicht verletzten Angestellten seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Wie hoch der Wert der Beute ist, war zunächst unklar. Die Ermittlungen laufen. Zeugen, die im Umfeld des Juweliers verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, Hinweise auf den zweiten Täter oder dessen Fluchtrichtung geben können oder andere Beobachtungen zu dem Überfall gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu melden. Wer Videos oder Fotos gemacht hat, die mit dem Überfall in Verbindung stehen könnten, wird gebeten, diese an die Polizei weiterzuleiten.