Hintergrund für diesen Schritt durch die Stadt Erlangen, war die Berichterstattung auf inFranken.de. Dort stand, dass All nicht nur als schnellster Zeichner von sich reden macht und damit im Guinness Buch der Rekorde eingetragen stehe, sondern, dass er als Reichsbürger Verschwörungstheorien offeriere.

Aufgrund dieses Berichts schritt die Stadt Erlangen ein: Bergkirchweih: Und mittendrin zeichnet ein Reichsbürger Porträts

Laut Bergreferent Konrad Beugel sei All allerdings kein Neuer am Berg: "Er war schon mehrere Male dabei." Daher habe man ihm zunächst die Erlaubnis für den Stand gegeben. Nach umfassenden Recherchen erklärte Stadtpressesprecher Christofer Zwanzig schließlich am Dienstag: "Die Stadt Erlangen hat aufgrund der Medienberichte noch einmal umfassende eigene Recherchen gestartet. Aufgrund dieser Recherchen beenden wir die Zusammenarbeit mit besagten Beschicker und fordern ihn zum Abbau seines Standes auf."



Zu einem derartigen Hintergrund des Mannes sei der Stadt bisher nichts bekannt gewesen. Zwanzig betont, dass Menschen unterschiedlichster Herkunft auf dem Berg feiern. Das Motto "Offen aus Tradition" sei für die Stadt Erlangen "sehr wichtig". Aufatmen gibt es auch beim Süddeutschen Schaustellerverband. Lorenz Kalb hatte betont, dass "man von solchen Leuten in eigenen Reihen nichts halte!"