Der ein oder andere Zuschauer aus dem Aischgrund wird am Sonntag etwas genauer hinschauen als sonst, wenn im Frankentatort wieder ermittelt wird. Denn manche der Drehorte könnten den Zuschauern bekannt vorkommen.

Im September vergangenen Jahres sorgte ein Kamerateam in Gremsdorf für Aufsehen.Gedreht wurde für die ARD-Krimireihe im einzeln stehenden Haus zwischen Gremsdorf und Buch. Und dort wird sich in der vierten Ausgabe des Frankentatorts mit dem Titel "Ich töte niemand" Grausiges zutragen.


Mord an Geschwisterpaar

Denn das Anwesen bei Gremsdorf diente den Filmemachern als Fundort zweier Leichen. Bruder und Schwester wurden brutal erschlagen. Wie das Bayerische Fernsehen vorab verrät, ist Ahmad, Ziehsohn des getöteten Geschwisterpaars, seit der grausigen Tat verschwunden. Offenbar hatte er sich zur Tatzeit im Haus aufgehalten. War er Zeuge? Warum ist er abgetaucht?

Das sind die Fragen, denen Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und ihr Kollege Felix Voss (Fabian Hinrichs) nachgehen. Zwei Tage nach dem Doppelmord stirbt ein befreundeter Kollege der Polizei völlig überraschend während einer Autofahrt. Ein am Tatort gefundenes Indiz lässt vermuten, dass Leitner am Tatort war.

Gedreht wurde nicht nur im Aischgrund sondern auch in Erlangen, Fürth und natürlich in Nürnberg, dem Dienstsitz der Frankenkommissare.

Im Oktober war in Erlangen die Technische Fakultät der Universität Schauplatz von Dreharbeiten. Und genau dort wird der Krimi am Sonntag auch öffentlich zu sehen sein. Wie die Universität mitteilt, organisiert das Techfak-Kino ein Public Viewing am Erlanger Südgelände. Der Tatort wird bei Getränken und Snacks in den Hörsälen H7, H8 und H9 sowie im Seminarraum K1 gezeigt. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Es stehen 880 Plätze zur Verfügung.