Nach den vielen Schuljahren und anstrengenden Prüfungen erhielten 133 Abiturienten in Herzogenaurach feierlich das Reifezeugnis. Schulleiter Norbert Schnell zeigte sich stolz auf den gesamten Jahrgang mit einem Notendurchschnitt von 2,3. 37 Absolventen hatten eine Eins vor dem Komma.

Der feierliche Tag wurde moderiert vom Oberstufenkoordinator Matthias Engel und umrahmt vom Orchester des Gymnasiums, geleitet von Florian Grzeschik sowie dem Oberstufenchor unter der Leitung von Ronald Scheuer.
Vor der Zeugnisübergabe standen die Ansprachen von Schulleiter Nobert Schell und Landrat Tritthart sowie Bürgermeister German Hacker. Florian Grzeschik widmete mit "Abitur 2016" den Absolventen ein eigenes Stück und das Orchester sowie der Dirigent wurden mit stürmischen Beifall belohnt.

Die Zeugnisübergabe bezeichnete Schell als einen Höhepunkt im Leben. "Die Zeugnisse sind nicht nur ein Stück Papier, sondern die Reife für ein Studium oder einen hochwertigen Beruf." Sowohl Schell als auch der Landrat, Bürgermeister, Matthias Engel und Stefan Bieger vom Freundeskreis sowie Susanne Haupt vom Elternbeirat gratulierten. Der neue Lebensabschnitt betreffe nicht nur die Absolventen, sondern auch das Elternhaus.

Schell sprach viel über Wertevermittlung und nahm dabei auch Bezug auf die fremden Menschen, die aus anderen Kulturen ins Land kommen und sich unseren Werten angleichen sollen. "Wir haben versucht, Ihnen die Werte nahezubringen, die im Leben eine große Rolle spielen. Dazu gehören Aufrichtigkeit, Offenheit und Freundschaft, denn Sie werden mit ihrer Zukunft auch die Zukunft der Welt mitgestalten", appellierte er. Besonders hob Schell die engagierten Schüler des Jahrgangs hervor. "Dieser Jahrgang zeigt sich mit besonders vielen Wertevorstellungen. "Ich wünsche Ihnen alles Gute, Sie sind die Triebfeder für die Zukunft."

German Hacker warb dafür, nach der Ausbildung nach Herzogenaurach zurückzukehren, "in die schönste Stadt der Welt" mit ihren zahlreichen Arbeitsplätzen. Hacker zeigte auch seine Sorge über Europa, das am Freitag durch das Brexitergebnis "einen eigenartigen Beigeschmack" bekommen habe. Auch bei Landrat Alexander Tritthart stößt der Austrittswunsch Englands auf Unverständnis. Er forderte auf, den europäischen Gedanken nicht zu vernachlässigen: "Sie werden Veränderungen erleben und mitmachen müssen, die Arbeitswelt ändert sich rasant und Sie müssen am Ball bleiben."

Benjamin Malessa und Simon Hestermann sprachen für die Abiturienten.