Zu einer besonderen Aktion rufen am Samstag, 5. März, der Bürgerverein Wüstenahorn, alle weiteren Vereine des Stadtteils sowie die evangelische Kirchengemeinde St. Johannes auf: Ab 18.30 Uhr soll rund um den Wolfgangsee in Wüstenahorn eine Menschen- beziehungsweise Lichterkette gebildet werden.

Jeder Teilnehmer soll eine wetterfeste Kerze mitbringen, und nachdem die erste Kerze am Bürgerhaus als "Friedenslicht" angezündet wurde, wird das Licht von Kerze zu Kerze und somit von Mensch zu Mensch weitergegeben.

Coburger Vereine setzen Zeichen gegen Ukraine-Krieg: Lichterkette um den Wolfgangsee

Im Aufruf zur Veranstaltung heißt es: "Lasst uns gegen diesen Krieg in der Ukraine ein Zeichen setzen! Wenn jede und jeder eine Kerze entzündet, senden wir ein weit sichtbares Friedenslicht in die Dunkelheit, die Putin über Europa gebracht hat."

Ulrich Steiner, Vorsitzender des Bürgervereins Wüstenahorn, hatte die Idee zu der Aktion - weil es ihn umtreibt, was da in der Ukraine passiert, wie er sagt: "Die Bilder vom Krieg gehen mir nicht aus dem Kopf!" Um so wohltuender könnte es sein, wenn am Samstag ein starkes Bild der Solidarität vom Wolfgangsee aus gesendet werden kann. Ulrich Steiner glaubt zwar nicht, dass es gelingt, eine Kette komplett um den ganzen See zu bilden. "Aber die Hälfte des Sees wäre auch schon toll!"

Sehr erfreut sind die Organisatoren um Ulrich Steiner, dass die Aktion von allen Bürgervereinen im Stadtgebiet unterstützt wird. Namentlich sind dies die Bürgervereine Creidlitz (Günter Becker), Bertelsdorf (Bernhard Kroner), Neu-Neershof (Melanie Becker), Beiersdorf (Oliver Lederer), Ketschendorf (Herbert Weinert), Lützelbuch (Dietmar Wächter), Neuses e.V (Bianca Nestermann), Scheuerfeld (Hubert Niestroy), Coburg-Stadt (Gernot G. Kirchner), Seidmansdorf/Löbelstein (Stefan Heinrichs), Rögen (Andreas Gehring), Cortendorf (Werner Bock) sowie die Siedlergemeinschaft Spittellstein (Robert Zetzmann).

Wichtig: Am Wolfgangsee in Wüstenahorn gibt es keine Parkplätze! Die Organisatoren bitten darum Fahrgemeinschaften zu bilden und beispielsweise im Wirtsgrund zu parken oder aber mit dem Stadtbus zu kommen.