Diese Steilvorlage kam der Genussregion Coburger Land gerade recht: im brandenburgischen Wittenberge soll zum Brandenburg-Tag ein "Biererlebnis der besonderen Art" gebraut worden sein - das zumindest postete kürzlich die dortige "Alte Ölmühle", ein Partnerbetrieb der ThermeNatur Bad Rodach. Eine Anmaßung, dachten sich die stolzen Akteure aus dem Bierland Oberfranken und forderten zum professionellen Geschmacksduell ...

Denn wer den Oberfranken das Monopol auf absoluten Biergenuss abspricht, der muss einfach mit Widerspruch rechnen. Für die Genussregion Coburger Land formulierte diesen Regionalmanager Stefan Hinterleitner. Und auch die Bad Staffelsteiner Partner der ThermeNatur, Aqua-Riese-Bad und Waldklettergarten Banz, verweisen natürlich mit Fug und Recht auf ihre lokalen Bierspezialitäten. Und schon war die Idee einer rotierenden Bierprobe entstanden, um den Beweis anzutreten.


Rotierende Bierprobe

Diese feierte in der ThermeNatur in Bad Rodach ihre Premiere und wird in den nächsten Tagen auch in Bad Staffelstein, Sonneberg und Wittenberge mit jeweils einer Bierspezialität pro Standort durchgeführt. Natürlich als Blindverkostung mit neutralen Gläsern, einheitlichen Biertemperaturen - und kompetenten Juroren.

Prominenter Juror in Bad Rodach war Tatort-Kommissar Andreas Leopold Schadt, der ja als fränkischer Ermittler regelmäßig in der ARD profunde Detail-Analyse und intuitiven Spürsinn bewiesen hat. Und es kam, wie es kommen musste. Die vier Testbiere konnten den TV-Kriminalisten mit ihrem verführerischen Prickeln und dem erfrischenden Abgang bei tropischen Temperaturen nicht auf die falsche Fährte locken.


And the winner is ...

Nach ausreichenden prüfenden Schlücken, intensivem Abwägen und kräftigem Nachtrinken stand der Favorit von Andreas Leopold Schadt und damit der Sieger von Runde 1 fest: Das "Rote Eller" der Familienbrauerei Eller aus Birkach im Coburger Land gewann vor dem Pils aus der Sonneberger Brauerei Gessner, dem wittenbergischen Festbier und dem Vollbier aus dem Hause Staffelberg-Bräu.

Und weil es gar so angenehm die Kehle hinunter lief, durfte es am Ende für den Ermittler auch noch ein bisschen mehr sein. Denn Thermen-Chefin Stine Michel hatte mit ihrem Team für die optimalen Rahmenvoraussetzungen einer Bierprobe bei den heißen Temperaturen in diesen Tagen gesorgt: So durfte Juror Schadt im kühlen Kneipp-Becken sitzen, das auch die Test-Biere perfekt auf Trink-Temperatur kühlte.

Ob das Kneipp-Becken künftig regelmäßig Platz für süffige Stammtisch-Runden bieten wird, muss jedoch bezweifelt werden ... Regionalmanager Stefan Hinterleitner ist auf jeden Fall mehr als zufrieden: "Wir haben gezeigt, dass im Coburger Land und damit im Bierland Oberfranken hervorragende Bierspezialitäten gebraut werden, die den Wettbewerb nun wirklich nicht scheuen müssen. Wir danken dem Team der ThermeNatur, dass sie unseren Ball so toll aufgenommen haben und die Messlatte für die nächsten Bierproben in Bad Staffelstein, Sonneberg und Wittenberge richtig hoch gelegt haben!"