Tödliche Verletzungen trug am Montagmittag ein 83 Jahre alter Radfahrer davon, als er auf einem Bahnübergang von einem Zug erfasst wurde. Ein weiterer Radfahrer wird als Zeuge gesucht.


Trotz geschlossener Halbschranke fuhr der Radler über die Gleise

Wie die Polizei berichtet, fuhr der 83 Jahre alte Radfahrer am Montag um 12.45 Uhr mit dem Fahrrad auf der Ketschenbacher Straße stadteinwärts. Der Bahnübergang an der Einmündung zur Mühlstraße war zu diesem Zeitpunkt mit einer Halbschranke gesperrt und es leuchtete das rote Blinklicht. Dennoch fuhr der 83-Jährige auf die Gleise. Der Radfahrer wurde von dem herannahenden Zug aus Richtung Coburg erfasst und tödlich verletzt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Coburg kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle.

Ein Seelsorger kümmerte sich um den Lokführer sowie um Zeugen, die den Unfall beobachtet hatten und einen Schock erlitten. Die 26 Fahrgäste konnten mit Bussen ihre Fahrt fortsetzen. Neben einem Notfallmanager der Bahn waren Beamte der Bundespolizei sowie Kräfte der örtlichen Feuerwehr im Einsatz.

Die Bahnstrecke von Sonneberg nach Nürnberg war im Bereich er Unfallstelle bis gegen 15.30 Uhr gesperrt.


Wichtiger Zeuge gesucht

Die Beamten bitten einen Radfahrer mit einer blauen Jacke, der sich zur Unfallzeit bei dem Bahnübergang aufgehalten hat, sich bei der Polizei Neustadt bei Coburg unter der Telefonnummer 09568/9431-0 zu melden.