Es waren zwei Punkte im öffentlichen und zwei Punkte im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung, die deshalb von der Tagesordnung genommen wurden. Im öffentlichen Teil waren der Antrag der Fraktionen von CSU/JC, WPC und SBC betroffen sowie ein Vorschlag von Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD). Bei dem Antrag handelte es sich um die Forderung, keine feste Interimsspielstätte zu bauen, sondern ein Zelt zu mieten. OB Tessmer hatte vorgeschlagen, ab dem Jahr 2025 das Kongresshaus zu sanieren. Während dieser Zeit könnte die geplante Interimsspielstätte am Anger fürs Kongresshaus genutzt werden.
Dass die Interimsspielstätte gebaut wird, sollte im nichtöffentlichen Teil mit der Vergabe des Bauauftrags an einen von zwei Anbietern besiegelt werden. Doch da stand ja auch noch der Eilantrag der SBC zur Debatte, lieber ein "Globe" auf dem Güterbahnhofgelände zu bauen. Den entsprechenden Vorschlag hatte das Coburger Designforum Oberfranken entwickelt. Es gelte nun, sowohl für das "Globe" als auch für die Zeltlösung belastbare Zahlen zu ermitteln. Ihm sei bewusst, dass die Zeit knapp werde, sagte der OB. Deshalb müssten die SBC als Antragsteller und das Coburger Designforum Oberfranken nun "liefern". Im Januar müsse entschieden werden. Tessmer: "Dann kommt der point of no return. Sonst brauchen wir ein Interim zum Interim."