Die oberfränkische Leichtathletik-Meisterschaft der Senioren hat im Rahmen des 29. Hallensportfestes in Fürth stattgefunden. Der heimische Kreis Oberfranken West war mit nur fünf Athleten vertreten. Die Veranstaltung war für viele Athleten ein gelungener Aufgalopp für die deutsche Hallenmeisterschaft, die vom 2. bis 4. März in Erfurt ausgetragen wird. Der mit Abstand beste heimische Sportler war erwartungsgemäß Karl Dorschner vom TV 48 Coburg: Bei vier Starts gab es für den besten deutschen Sprinter der Klasse M65 vier Siege.


Walter Götz holt zweiten Platz

Aber auch Christoph Franke und Walter Götz (beide LAV Neustadt) sowie Mario Schmid vom SV Steinwiesen und Lothar Fischer vom TSV Wiesenfeld zeigten gute Leistungen. Über 60 Meter lief Dorschner mit 8,41 Sekunden als überlegener Sieger die gleiche Zeit wie im Vorjahr. Auf Platz 2 folgte Götz, der schon über eine Sekunde zurücklag. Auch über 400 Meter ließ sich Dorschner den Sieg nicht nehmen. Auch wenn er sich eine etwas bessere Siegerzeit (1:01,57 Minute) gewünscht hatte, durfte er trotzdem zufrieden sein, denn es war sein erster Start über diese Distanz in der neuen Saison. Über 100 Meter, die selten in der Halle gelaufen werden, siegte er in 13,45 Sekunden. Im Gegensatz zu den 100 Meter im Freien muss in der Halle eine Kurve gelaufen werden, das kostet rund drei bis vier Zehntelsekunden.


Bayerischer Rekord in der Staffel

Als Schlussläufer der 4 x 200-Meter-Staffel des Team "Franken" in der Klasse M55 trug Dorschner wesentlich dazu bei, dass dieses Quartett mit einer Zeit von 1:51,41 Minute bayerischen Rekord lief.
Auch wenn Christoph Franke trotz einer noch nicht auskurierten Erkältung in der M40 vier erste Plätze errang, war er mit seinen Leistungen nicht zufrieden: 60 Meter: 8,24 Sekunden, 200 Meter: 25,46 Sekunden, 400 Meter: 56,90 Sekunden, Weitsprung: 44,57 Meter. Mario Schmid ließ sich den Sieg beim Kugelstoßen mit 10,03 Metern in der M45 nicht nehmen. Lothar Fischer wurde in der gleichen Disziplin in der M65 Zweiter mit 8,91 Metern.