Kevin Krawietz und Andreas Mies sind trotz einer lange Zeit soliden Leistung in der ersten Runde der Rom Masters in Italien ausgeschieden. Das deutsche Duo unterlag Jan-Lennard Struff (Warstein) und Henri Kontinen (Finnland) am Dienstagnachmittag nach hartem Kampf auf Sandplatz mit 7:5, 3:6, 8:10. Struff war bereits wenige Stunden zuvor im Einzel aktiv und musste sich dabei dem Argentinier Federico Coria beugen.

Kontrahenten reicht eine Chance

Im ersten Satz hatten Krawietz/Mies im sechsten Spiel das erste Break kassiert, ehe ihnen gleich im nächsten Spiel das Rebreak gelang. Beim Stand von 5:5 erarbeiteten sich der Witzmannsberger und der Kölner drei Breakbälle - der zweite saß zum vorentscheidenden 6:5.

Im zweiten Durchgang servierten Kramies sogar noch etwas besser und hatten zunächst keine Probleme, ihre Aufschlagspiele souverän für sich zu entscheiden. Während die French-Open-Sieger in diesem Abschnitt drei Breakbälle ungenutzt ließen, reichte Struff/Kontinen aber eine Möglichkeit, um sich letztlich den Satz mit 6:3 zu sichern.

Match-Tiebreak der Läufe

Mit dem psychologischen Vorteil ging das deutsch-finnische Duo in den Match-Tiebreak und ging prompt mit 4:0 in Front. Doch die Hypothek schockte Krawietz/Mies nicht. Die beiden drehten nun auf und erzielten sechs Punkte in Folge. Und die Serien wollten kein Ende nehmen.

Mit fünf Zählern am Stück erspielten sich Struff/Kontinen drei Matchbälle. Mit dem dritten Versuch gelang nach 102 Spielminuten der Einzug ins Achtelfinale. Dort treffen Struff/Kontinen auf den Australier John Peers und den Neuseeländer Michael Venus.

Für Krawietz und Mies geht es nach ihrem mehrwöchigem Trip in New York und dem kurzen Zwischenstopp in Rom nun wieder zurück in die Heimat. Ab dem Wochenende stehen die European Open in Hamburg-Rothenbaum auf dem Programm.