Auf dem Siemauer Sagenweg ist jetzt auch die moderne Schatzsuche mittels Geocaching möglich. Am Wochenende wurde der Weg auf der Webseite www.geocaching.com durch das Reviewer Team (Gutachter) freigeschaltet. Zuvor hatte ein Tester aus dem Nachbarlandkreis den Weg und die Richtigkeit der Koordinaten sowie die Verstecke sorgfältig geprüft. "Der Weg ist ein absolutes Highlight für die Region", war sein Urteil.

Auch zahlreiche Schatzsucher, die den Weg am Wochenende absolviert haben, sind total begeistert. Zwei Gemeindemitglieder, die auch im Bereich Geocaching unterwegs sind, haben die Verstecke und einige leichte, zum Teil aber auch knifflige Aufgaben, die auf dem Weg zu lösen sind, ausgearbeitet. Auch der Sagentext muss an jeder der elf Stationen genau gelesen werden, um an die Schätze zu kommen.

Zum Abschluss findet man dann in der Schatzkiste, die sich in der Nähe des Parkplatzes befindet, den "Untersiemauer Sagentaler".

Für die ganze Familie geeignet

Der Weg ist auch für Kinder bestens geeignet. Er ist ungefähr elf Kilometer lang, beginnt am Parkplatz bei der Firma Debus und Dinkel und ist mit einem "S" gekennzeichnet. Bevor man startet, sollte man sich allerdings auf der Internetseite www.geocaching.com den Laufzettel ausdrucken. Darauf sind 20 Fotos zu finden. Die Motive sind an den vorgegebenen Koordinaten zu finden und müssen einer Zahl zugeordnet werden. Die Suche ist mit einem GPS-Gerät oder auch mit einem Smartphone, worauf die entsprechende App mit einem Kompass geladen werden muss, möglich. Diese Zahl ist für das Finden der Schatzkiste nötig.

Außerdem wurden weitere kleinere Schatzdosen auf dem Weg ausgelegt, wo auch kleinere Rätsel oder Aufgaben zu lösen sind. Man sollte für die Strecke rund drei Stunden einplanen. Übrigens: Der Weg der Schatzsucher bietet tolle Ausblicke in das Coburger Land und auf die ICE-Strecke, die auch unterquert werden muss.