Eigentlich, sagt Ursula Fehling, habe sie mit ihrem Protest gar nicht an die Öffentlichkeit gehen wollen. Sie wird ihre Einwände gegen die Unterführungspläne im laufenden Bebauungsplanverfahren einreichen - so, wie es das Gesetz vorsieht. Aber dann kam Zuspruch, auch von Menschen, die sie kaum kennt. Und es meldete sich Michael Rack aus Finkenau, der einen Alternativvorschlag hatte: Warum denn die Unterführung da bauen, wo jetzt der Bahnübergang ist? Früher verlief hier die Hauptverbindungsstrecke von Coburg in Richtung Itzgrund. Doch die B4 ist längst aus Creidlitz herausgerückt. Wer von dem Coburger Stadtteil auf die B4 fahren will, nutzt eher noch den Bahnübergang Fabrikweg/Hahnwiese weiter nördlich als den am südlichen Ortsende. Doch dieser nördliche Bahnübergang soll ganz wegfallen; eine Unterführung ist in diesem Bereich nurmehr für Fußgänger und Radfahrer geplant.