Zum 6. Coburger Mopstreffen gesellten sich am Samstag viele Mopsfreunde aus Nah und Fern und mehr als 30 dieser kleinen Vierbeiner schwitzten bei sommerlichen Temperaturen.

Sie habe einen lieben und kinderfreundlichen Hund gewollt und sei schließlich auf den Mops aufmerksam geworden, sagte die Initiatorin des Mopstreffen, Nora Meixner, die damals noch in der österreichischen Landeshauptstadt Wien zu Hause war. Heute fühlt sich das Mädel "Kasperl" in Coburg bei der Familie Meixner und ihren drei Kindern "mopsfidel".

"Möpse machen einfach Spaß, bellen kaum und man kann sie überall mit hinnehmen", umschreibt Nora Meixner ihre Kaufentscheidung vor acht Jahren. Als sie noch in Wien wohnte, hatte sie ihren "Kasperl" immer mit ins Kaffeehaus genommen und in einen Sessel gesetzt, wo er brav vor sich hin gedöst hatte, erzählt Nora Meixner.

In der Vestestadt wollte sie Leute treffen, die sich auch in Möpse verliebt haben und somit war das Coburger Mopstreffen ins Leben gerufen. "Möpse sind eben zutraulich, freundlich, optimistisch und einfach mobbelig", schwärmte Nora Meixner beim Gruppenfoto auf der Freitreppe des Kino Utopolis.

Ehrengast des Treffens war Asuncion Tokatzian, Vizepräsidentin des österreichischen Mopsclubs. Eigens aus Wien war sie in die Vestestadt gekommen und hatte auch ihre "Maggi" - mit bürgerlichem Namen Ramona von der Hasslacher Au - dabei. Sie war erstaunt, dass sich in Coburg so viele Möpse trafen. Vor Jahren habe sie selbst Möpse gezüchtet, und der österreichische Mopsclub würde genau auf die Einhaltung der strengen Zuchtbestimmungen schauen, erzählte Tokatzian.

Möpse, so die Vizepräsidentin, würden mit etwa 120 Gramm auf die Welt kommen und das Idealgewicht liege dann bei der Hündin bei 8,5 Kilogramm und beim Rüden bei höchstens zehn Kilogramm. "Möpse sind einfach liebenswürdig und keine Kläffer", hob Tokatzian hervor.

Aus Neuhaus-Schierschnitz war Steffi Roth mit ihren beiden Kindern Jan und Jolina nach Coburg gekommen. Sie wollte schon als Kind einen Mops und seit sechs Jahren hat sie ihren Traum mit "Kalle" wahr werden lassen. "Ich finde Möpse einfach süß und die Rasse ist für Kinder ideal", sagte die Thüringerin.

Die Lichtenfelserin Marion Probst kam mit Tochter Cora bereits zum dritten Mal zum Mopstreffen. Sie freue sich schon Monate vorher auf das Treffen, erzählte sie. "Einen Mops muss man erleben, ihn kann man nicht erklären". Ihre Emely sei ein sehr gemütlicher Mops, schlafe sehr viel und sei sehr pflegeleicht.

Ein "Rudelspaziergang" oder anders ausgedrückt, ein gemütlicher Spaziergang über den Schlossplatz zu den Arkaden war dann angesichts der hohen Temperaturen am Samstag schon etwas anstrengend für Hund und Herrchen oder Frauchen.

Eine gemeinsame Einkehr sowie die Auslosung des schönsten Mopspärchens rundeten das 6. Mopstreffen ab.