Klare Ansage vom Amtsinhaber: Bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins hat Bürgermeister Josef Brunner (SPD) angekündigt, trotz aller Zwistigkeiten mit Teilen der Verwaltung und des Gemeinderates auch im Jahr 2014 wieder für sein Amt kandidieren zu wollen.
"Bürger sind das Kapital einer Gemeinde - dazu gehören Schule, Kindergarten, Geschäfte und Ärzte" - mit dieser Aussage wolle er sich der Wiederwahl 2014 stellen, sagte Brunner.

Schamlose Forderungen


"Schamlos" seien hingegen die Forderung seines Rücktritts. Alle inszenierten Strafanzeigen gegen ihn seien bisher erfolglos gewesen, betonte der Bürgermeister. Außer seinem Ansehen und dem der Gemeinde geschädigt zu haben, sei nichts erreicht. Brunner machte bei der Hauptversammlung keinen Hehl daraus, dass ihn die Anzeigen schmerzten und tief verletzten.


"Das ging alles unter die Gürtellinie"



Nicht einmal mehrere Dienstaufsichtsbeschwerden sowie Strafanzeigen, die bis zur Hausdurchsuchung und zur Beschlagnahme von Programmen durch die Staatsanwaltschaft führten, hätten seine "weiße" Weste beflecken können. "Das ging alles unter die Gürtellinie", klage Brunner. Er werde auch künftig nicht kleinbeigeben - das verbiete ihm sein Anstand sowie sein Diensteid.