Das nächste Heimspiel des Handball-Bundesligisten HSC 2000 Coburg gegen den SC Magdeburg findet am Sonntag, 1. November, ohne Zuschauer statt. Am Montagnachmittag hat die Stadt angesichts des steigenden Sieben-Tage-Inzidenzwertes Geschäftsführer Jan Gorr diese Entscheidung mitgeteilt.

"Wir beobachten ja seit längerem die Corona-Entwicklung in unserer Stadt und dem Landkreis. Und damit war uns klar, dass es zu dieser Entscheidung kommen kann", bilanziert Jan Gorr nüchtern.

"Natürlich hätten wir uns sehr gewünscht, dass wir dieses Heimspiel vor unseren treuen Fans bestreiten können. Die Stimmung, die 1000 Zuschauer in die Arena zaubern, gibt uns einen wichtigen Rückhalt in den schweren Spielen. Allerdings verstehen wir, dass die Eindämmung des Virus jetzt Priorität hat", erklärt der Geschäftsführer.

Hygienekonzept funktionierte gut

Obwohl das Hygienekonzept in den Heimspielen gegen Leipzig und Nordhorn sehr gut funktioniert habe, müssten alle Beteiligten akzeptieren, dass die Stadt und der Landkreis alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen, um so schnell wie möglich die Situation zu beruhigen. "Wir müssen die Situation so annehmen wie sie ist und hoffen, dass wir baldmöglichst wieder sinkende Infektionszahlen verzeichnen. Die Gesundheit und der Schutz aller geht vor und da können auch wir als Veranstalter im Leistungssport keine Ausnahme sein."

Die Sponsoren und Dauerkartenbesitzer haben bereits die entsprechenden Informationen per E-Mail vom HSC Coburg erhalten und werden natürlich auch weiter über die neuesten Entwicklungen informiert.