Wegen der Fehleinschätzung eines 45-Jährigen, musste am Mittwochabend (08.07.2020) die B4 komplett gesperrt werden. Wie die Polizeiinspektion Coburg berichtet, war ein Kleintransporter zwischen zwei Unterführungen stecken geblieben.

Der Fahrer des Transporters war gegen 20.00 Uhr von der Bundesstraße auf die Wassergasse abgebogen. Für die Weiterfahrt in Richtung Innenstadt musste der 45-Jährige zwei Unterführungen durchqueren. Die maximale Höhe für die erste Unterführung liegt bei 2,80 Meter - der Kleintransporter war jedoch deutlich über drei Meter hoch.

Vollsperrung der B4 wegen Kran-Einsatz: Transporter steckte zwischen Unterführungen

Der Fahrer setzte seinen Weg dennoch unbeirrt fort. Der Heckaufbau des Transporters streifte dabei Decke der Unterführung, kam jedoch durch. Die zweite Unterführung war allerdings noch niedriger, der 45-Jähriger war somit zwischen den beiden Unterquerungen gefangen.

Der Fahrer verständige daraufhin einen Abschleppdienst. Vor Ort angekommen sahen die Mitarbeiter der Abschleppfirma keinen Weg, das Fahrzeug zu entfernen. Über die Einsatzzentrale der Polizei musste eine Spezialfirma mit einem Kran für die Bergung angefordert werden.

Von der B4 aus, die über die erste Unterführung verläuft, konnte der Kran den Kleintransporter befreien und auf die Bundesstraße heben. Im Stadtgebiet musste die B4 deswegen für zwei Stunden vollgesperrt werden.

Der Aufbau am Dach des Transporters wurde beschädigt und die Dachholme wurden nach außen gedrückt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro. Die Unterführung wurde abgesehen von wenigen Kratzern nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der 45-jährige Fahrer wurde von den Polizisten vor Ort verwarnt.